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Bundesliga: FC Bayern startet beim HSV in den grauen Herbst

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Zweiter Anzug sitzt nicht  

FC Bayern startet beim HSV in den grauen Herbst

20.09.2014, 20:18 Uhr | mxm, t-online.de

Bundesliga: FC Bayern startet beim HSV in den grauen Herbst. Xherdan Shaqiri (li.) und Claudio Pizarro (unten) vom FC Bayern haben einen harten Stand gegen den HSV mit Heiko Westermann. (Quelle: imago/Baering)

Xherdan Shaqiri (li.) und Claudio Pizarro (unten) vom FC Bayern haben einen harten Stand gegen den HSV mit Heiko Westermann. (Quelle: Baering/imago)

"Das wird das gefährlichste Spiel", hatte Pep Guardiola vor der Partie am 4. Bundesliga-Spieltag beim Hamburger SV gewarnt. Und der Trainer des FC Bayern München sollte recht behalten. Sein Team begann mit vielen Stars auf der Ersatzbank verhalten, konnte sich trotz hochkarätiger Joker nicht entscheidend steigern und musste sich bei erwartet aggressiven Hanseaten mit einem schmucklosen 0:0 begnügen. "Wir müssen jetzt immer weiterarbeiten", forderte Guardiola und prognostizierte einen tristen Herbst: "Bis Dezember liegt eine schwere Zeit vor uns."

Nach dem glücklichen, aber verdienten Last-Minute-Sieg in der Königsklasse am Mittwoch ging der haushoch favorisierte Rekordmeister mit halber Kraft ins Spiel. "Es war nicht ganz leicht, nach dem Champions-League-Spiel gegen Manchester City gut in die Partie zu kommen", gab Guardiola zu.

Bezeichnenderweise musste HSV-Keeper Jaroslav Drobny erst nach über einer halben Stunde erstmals ernsthaft eingreifen. Auch Thomas Müller bilanzierte einen schwachen Beginn: "In der ersten Halbzeit waren wir im Tiefschlaf, haben irgendwie gewartet, dass uns etwas in den Schoß fällt", sagte der 25-Jährige der Münchner "Abendzeitung".

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Reservespieler nutzen Chance nicht

Müller selbst hätte gar nicht in der Startelf stehen sollen. Doch als Arjen Robben nach dem Aufwärmen passen musste und die Verletzungssorgen seines Trainers vergrößerte, musste der Weltmeister doch sofort auf den Rasen der ausverkauften Imtech-Arena. Andere Stars schonte Guardiola allerdings. So durften Robert Lewandowski, Mario Götze, Xabi Alonso und Medhi Benatia zunächst auf der Bank Platz nehmen. Stattdessen erhielten Xherdan Shaqiri, Pierre Emile-Hojbjerg und Claudio Pizarro die Chance, sich für die Stammformation zu empfehlen.

Doch insbesondere Hojbjerg und Shaqiri konnten nicht auf sich aufmerksam machen. Hojbjerg war sichtlich überfordert mit der Gegenwehr der Gastgeber, die mit 22 Fouls einen eigenen Saisonrekord in dieser Kategorie aufstellten, und machte bereits in der 54. Minute Platz für Alonso. Auch Shaqiri konnte sein großes Potential einmal mehr nicht vollends abrufen und wurde nach gut einer Stunde durch Lewandowski ersetzt.

Lahm: "Können nicht zufrieden sein"

Zwar wurde das Spiel in der zweiten Halbzeit für Guardiola "ein bisschen besser", auch durch seine Auswechslungen, doch "leider haben wir unsere Chancen nicht genutzt". Eine Vielzahl an herausragenden Möglichkeiten spielte sich der Doublesieger ohnehin nicht heraus. Am Ende standen nur drei Schüsse auf den HSV-Kasten zu Buche. Auch 74 Prozent Ballbesitz, bislang höchster Wert der Saison für die Bayern, änderten nichts mehr am harmlosen Auftritt und so musste Guardiola das erste torlose Remis in einem Pflichtspiel als Bayern-Coach hinnehmen.

"Wir können nicht zufrieden sein, wenn wir unentschieden spielen", sagte Kapitän Philipp Lahm. Dass in der kommenden englischen Woche womöglich dennoch der Tabellenführer in der Allianz Arena auflaufen wird, liegt einzig und allein am Gegner: Sensations-Spitzenreiter SC Paderborn gastiert am Dienstag zum Topspiel bei den Bayern (ab 19.45 Uhr im t-online.de Live-Ticker).

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