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Eintracht Frankfurt gegen Mainz 05 - Unentschieden im Rhein-Main-Derby

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Spielbericht  

Rhein-Main-Derby endet ohne Sieger

24.09.2014, 08:37 Uhr | dpa

Eintracht Frankfurt gegen Mainz 05 - Unentschieden im Rhein-Main-Derby. Zweikampfverhalten: Filip Djuricic vom FSV Mainz 05 auf Konfrontationskurs mit dem Frankfurter Marco Russ (rechts). (Quelle: dpa)

Zweikampfverhalten: Filip Djuricic vom FSV Mainz 05 auf Konfrontationskurs mit dem Frankfurter Marco Russ (rechts). (Quelle: dpa)

Haris Seferovic hat Eintracht Frankfurt vor einer bitteren Derby-Niederlage gegen den FSV Mainz 05 bewahrt. Der Schweizer Fußball-Nationalspieler erzielte im 13. Bundesliga-Duell beider Teams acht Minuten vor dem Ende das 2:2 und stoppte damit vorerst den Höhenflug des ungeliebten Nachbarn.

Vor 44.100 Zuschauern waren die Mainzer dank bemerkenswerter Effektivität durch BVB-Leihgabe Jonas Hofmann (41.) und den fünften Saisontreffer des Japaners Shinji Okazaki (44.) mit 2:0 in Führung gegangen. Alexander Meier (45.+1) und Seferovic (82.) retteten wenigstens einen Punkt für die Eintracht, bei der kurz vor dem Ende Torhüter Kevin Trapp verletzungsbedingt ausschied.

Inui kurbelt Eintracht-Angriff an

Nur drei Tage nach dem überzeugenden 2:0 über Vize-Meister Borussia Dortmund wollten die Mainzer auch am Main unbedingt ihre Erfolgsserie fortsetzen. Seit dem Aus in der Europa League-Qualifikation und in der ersten Runde des DFB-Pokals hat der FSV in vier Liga-Spielen nicht mehr verloren. Mutig wollten sie auftreten, gut gestaffelt und mit großer Laufbereitschaft - in Frankfurt blieb es die ersten 40 Minuten lang bei den guten Vorsätzen. Mit zu vielen leichten Ballverlusten bauten sie die Gastgeber zunächst unnötig auf.

Die Eintracht, immer wieder angetrieben durch den fleißigen Japaner Takashi Inui, konnte sich überraschend schnell durchs Mittelfeld kombinieren. Die 05er waren vor allem in der Rückwärtsbewegung zu behäbig. Seferovic zog nach einer schönen Einzelleistung knapp am kurzen Eck vorbei (10.).

Drei Treffer kurz vor der Pause

Sechs Minuten später war der Mainzer Keeper Loris Karius aus seinem Kasten, aber Inui schoss aus acht Metern nur Stefan Bell an - wieder nichts. Carlos Zambrano vergab nach einer Ecke im Fünfmeterraum den nächsten Hochkaräter (33.) für das Team von Trainer Thomas Schaaf, das aus seiner Überlegenheit eindeutig zu wenig machte.

Wie Abschlusssouveränität aussieht, zeigten die Mainzer bei ihrem Doppelschlag kurz vor der Pause. Daniel Brosinski schickte Hofmann auf die Reise - der Leihspieler von Dortmund veredelte den Konter zum 1:0 (41.). Die Frankfurter wirkten gelähmt und leisteten sich prompt einen weiteren Lapsus. Marco Russ vertändelte den Ball leichtfertig im eigenen Strafraum, Okazaki tunnelte Trapp und bedankte sich mit dem 2:0 (44.). Für den treffsichersten Japaner der Liga-Geschichte war es zudem sein 30. Tor in der deutschen Eliteklasse. Frankfurts Publikumsliebling Meier, zum zweiten Mal in dieser Saison in der Startelf, sorgte in der Nachspielzeit der ersten Hälfte wieder für etwas Hoffnung (45.+1.) - sein zweites Tor in dieser Spielzeit.

Brych nimmt Elfmeterpfiff zurück

Nach dem Wechsel wurde die Partie noch intensiver. Mainz, sichtlich bemüht um mehr Ordnung und eine aggressivere Zweikampfführung, stand jetzt wesentlich besser im Raum. Hjulmands Umstellung von 4-2-3-1 auf 4-3-3 machte sich bezahlt. Der zur Pause gekommene Gonzalo Jara übernahm die Position rechts hinten in der Viererkette, dafür rückte Junior Diaz weiter vor.

Für die größte Aufregung im zweiten Durchgang zeichnete zunächst WM-Referee Felix Brych verantwortlich, als er nach einem Foul von Trapp an Okazaki zunächst auf Elfmeter entschied (72.), diesen dann aber nach Rücksprache mit seinem Linienrichter zurücknahm - der Szene war ein Foul von Brosinski an Bastian Oczipka vorausgegangen. Nach den zahlreichen Fehlentscheidungen in den vergangenen Wochen gegen sein Team atmete Schaaf auf und durfte am Ende sogar nochmal jubeln. Seferovic rettete per Kopf (82.) wenigstens das Remis. Meier vergab in der Nachspielzeit noch den Sieg.

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