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Formel 1: Nico Rosberg schimpft auf Mercedes-Team

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"Es war noch nie so schlimm"  

Frustrierter Rosberg schimpft auf Mercedes-Team

22.09.2014, 10:04 Uhr | t-online.de

Formel 1: Nico Rosberg schimpft auf Mercedes-Team. Mächtig angefressen: Nico Rosberg kurz nach seiner Aufgabe beim Rennen in Singapur. (Quelle: dpa)

Mächtig angefressen: Nico Rosberg kurz nach seiner Aufgabe beim Rennen in Singapur. (Quelle: dpa)

Bizarre Probleme mit seinem Lenkrad, null Punkte und die WM-Führung verloren: Beim Rennen in Singapur erlebte Mercedes-Pilot Nico Rosberg ein Desaster. Klar, dass der 29-Jährige danach mächtig Frust schob, zumal sein Teamrivale Lewis Hamilton zum Sieg raste und nun die Gesamtwertung anführt.

"Ich bin enttäuscht. Es ist schon wieder ein Problem mit der Zuverlässigkeit. Das ist eine Schwäche, die wir haben. Das müssen wir verbessern“, schimpfte er auf sein Team. Und "Bild.de" zitiert den Deutschen mit den Worten: "So schlimm war es in vier Jahren bei Mercedes noch nie."

Lenkrad vergeblich mehrmals ausgetauscht

Bereits vor dem Start funktionierte sein Lenkrad nicht mehr, das nicht nur zum Steuern des Auto gebraucht wird, sondern auch als Computer und Schaltzentrale fungiert. Alle Informationen über das Auto werden dem Fahrer dort auf einem Display angezeigt.

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In einer hektischen Aktion tauschten die Mechaniker das Lenkrad mit all seinen sensiblen Elektronikeinheiten mehrmals aus. Zwar startete Rosberg, der beim Qualifying die Pole-Positon nur knapp verpasste, dann aus der Box. Doch im Rennen ging - außer der Gangschaltung - gar nichts mehr. In der 14. Runde gab er schließlich auf. Verrückt: Ein simpler Kabelbruch war für die Probleme verantwortlich.

"Es war mein schlimmster Tag"

Bereits während des Rennens ließ Rosberg seinem Ärger freien Lauf. "Ich habe mich schon aufgeregt. Hinter einem Caterham herzufahren, ist nicht schön“, sagte er. "Es war mein schlimmster Tag. So hilflos habe ich mich noch nie gefühlt. Du sitzt in der Kiste und willst nur draufhauen, dass sie wieder fährt."

Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff nahm Rosberg noch in der Box in den Arm, entschuldigte sich bei ihm für die Lenkrad-Panne. Auch Nikki Lauda sagte "sorry". Ein schwacher Trost für Rosberg: Denn Punkte konnten sie ihm leider keine schenken.

Volle Attacke in Suzuka

Mit drei Zählern Vorsprung führt Hamilton nun die Gesamtwertung an und gilt im WM-Kampf fünf Rennen vor dem Saisonende als Favorit. Der Druck lastet nun eindeutig auf Rosberg: Nach dem Ausfall jetzt, den Verbremsern in Monza, mit denen er den Sieg aus der Hand gab, und dem Rempler in Spa gegen Hamilton ist das Nervenflattern groß.

Bei einem Kurzurlaub mit Frau Vivian in Thailand will Rosberg den Frust von Singapur nun erst einmal verdauen und neue Kraft schöpfen. Beim nächsten Rennen in gut zwei Wochen in Japan geht das knallharte Mercedes-Duell um den WM-Titel dann in die nächste Runde. Seinen Fans versprach Rosberg in einer Videobotschaft: "In Suzuka fahre ich volle Attacke."

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