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Volleyball: Volleyballbundesliga hofft nach WM-Bronze auf Aufschwung

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Volleyball  

Volleyballbundesliga hofft nach WM-Bronze auf Aufschwung

22.09.2014, 09:56 Uhr | dpa

Volleyball: Volleyballbundesliga hofft nach WM-Bronze auf Aufschwung. Die Volleyball-Nationalspieler Lukas Kampa (l) und Georg Grozer feiern den Gewinn der Bronzemedaille.

Die Volleyball-Nationalspieler Lukas Kampa (l) und Georg Grozer feiern den Gewinn der Bronzemedaille. Foto: Bartlomiej Zborowski. (Quelle: dpa)

Stuttgart (dpa) - Aus dieser Bronze-Medaille will die Volleyball-Bundesliga Kapital schlagen. Nach Platz drei der Mannschaft von Bundestrainer Vital Heynen bei der WM in Polen hofft die Eliteklasse auf einen Schub.

Der Erfolg zeige, "welches Potenzial wir in Deutschland haben und dass in den letzten Jahren vieles richtig gemacht wurde", erklärte Liga-Geschäftsführer Klaus-Peter Jung der Nachrichtenagentur dpa. Da die teils furiosen Spiele des Olympia-Fünften allerdings nicht im Free-TV zu sehen waren, zeigte er sich auch skeptisch.

"Da dem deutschen Publikum allerdings Live-Bilder im TV vorenthalten geblieben sind, kann es leider keinen Boom geben. Deshalb appelliere ich an die Sender, die TV-Präsenz für den Volleyballsport deutlich zu steigern", sagte Jung. "Immerhin können sich die Erfolge der DVV-Männer positiv auf den Nachwuchsbereich auswirken."

Sportdeutschland.tv hatte alle Partien von Heynens Mannschaft auf dem Weg zur ersten deutschen WM-Medaille seit 44 Jahren im Internet gezeigt. Aus lizenzrechtlichen Gründen konnte Sport1 nicht wie zuvor angekündigt das DVV-Halbfinale am Samstag übertragen.

Die Bundesligen der Männer und Frauen beginnen Mitte Oktober. Ihre WM-Stars werden die deutschen Fans aber nicht so schnell wieder zu Gesicht bekommen: In dem Berliner Sebastian Kühner und Max Günthör aus Friedrichshafen spielen in der kommenden Saison nur zwei Athleten in der Heimat. Im Ausland können Ausnahmekönner wie Georg Grozer oder Denis Kaliberda mehr Geld verdienen und werden stärker gefordert.

Die Nacht nach dem historischen Triumph genossen die DVV-Männer aber nochmal in vollen Zügen. Die ersten Biere gönnten sie sich im Beisein von Verbandsboss Thomas Krohne noch in der Kabine. "Das Glücksgefühl sitzt so tief", meinte Heynen nach dem 3:0 gegen Frankreich. "Es kommt ein neues Tattoo, ich weiß nur noch nicht wohin. Auf jeden Fall bekommt es einen besonderen Platz", sagte Grozer.

Glückwünsche gab es auch von den deutschen Volleyballerinnen, die am Dienstag in die WM in Italien starten. "Ihr habt Geschichte geschrieben. Großartig und gewaltigen Respekt vor dieser Leistung", teilten sie mit. Auch das Team von Coach Giovanni Guidetti hofft, zu einem möglichen Volleyball-Aufschwung beitragen zu können.

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