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Volleyball-WM 2014: Deutsche Männer hoffen nach Bronze auf Aufschwung

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"So stark wie nie"  

Deutsche Volleyballer hoffen auf einen Boom

22.09.2014, 12:58 Uhr | sid, dpa, t-online.de

Volleyball-WM 2014: Deutsche Männer hoffen nach Bronze auf Aufschwung. Im Freudentaumel: Bei Christian Fromm, Sebastian Schwarz und Sebastian Kuhner (von links) kannte der Jubel nach der Bronze-Medaille keine Grenzen. (Quelle: Reuters)

Im Freudentaumel: Bei Christian Fromm, Sebastian Schwarz und Sebastian Kuhner (von links) kannte der Jubel nach der Bronze-Medaille keine Grenzen. (Quelle: Reuters)

Aus der ersten Bronze-Medaille seit 44 Jahren will die Volleyball-Bundesliga Kapital schlagen. Nach Platz drei bei der Weltmeisterschaft in Polen hofft die Eliteklasse auf einen Schub. Der Erfolg zeige, "welches Potenzial wir in Deutschland haben und dass in den letzten Jahren vieles richtig gemacht wurde", erklärte Liga-Geschäftsführer Klaus-Peter Jung. Und der Präsident des deutschen Volleyball-Verbandes (DVV), Thomas Krohne, ergänzte: "Der deutsche Volleyball ist so stark wie noch nie."

Da die teils furiosen Spiele des Olympia-Fünften allerdings nicht im Free-TV zu sehen waren, zeigte sich Jung skeptisch. "Da dem deutschen Publikum Live-Bilder im TV vorenthalten geblieben sind, kann es leider keinen Boom geben. Deshalb appelliere ich an die Sender, die TV-Präsenz für den Volleyballsport deutlich zu steigern", sagte er. "Immerhin können sich die Erfolge der DVV-Männer positiv auf den Nachwuchsbereich auswirken."

Fans bekommen Stars nicht zu sehen

Sportdeutschland.tv hatte alle Partien von Heynens Mannschaft auf dem Weg zur ersten deutschen WM-Medaille seit 44 Jahren im Internet gezeigt. Aus lizenzrechtlichen Gründen konnte Sport1 nicht wie zuvor angekündigt das DVV-Halbfinale übertragen.

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Die Bundesligen der Männer und Frauen beginnen Mitte Oktober. Ihre WM-Stars werden die deutschen Fans aber so schnell nicht wieder zu Gesicht bekommen. In dem Berliner Sebastian Kühner und Max Günthör aus Friedrichshafen spielen in der kommenden Saison nur zwei Athleten in der Heimat. Im Ausland können Ausnahmekönner wie Georg Grozer oder Denis Kaliberda mehr Geld verdienen und werden stärker gefordert.

"Glücksgefühl sitzt so tief"

Die Nacht nach dem historischen Triumph genossen die DVV-Männer aber nochmal in vollen Zügen. Die ersten Biere gönnten sie sich noch in der Kabine. "Das Glücksgefühl sitzt so tief", meinte Heynen nach dem 3:0 gegen Frankreich. "Es kommt ein neues Tattoo, ich weiß nur noch nicht wohin. Auf jeden Fall bekommt es einen besonderen Platz", sagte Grozer.

Heynen, seit 2012 im Amt, hatte der Mannschaft eingeimpft, dass sie eine Medaille gewinnen kann - und irgendwann glaubten alle an dieses eigentlich viel zu hohe Ziel. Nicht umsonst hatte 40 Jahre lang kein deutsches Team in einem WM-Halbfinale gestanden. "Irgendwann ist es einfach in die Köpfe reingegangen", sagte Kapitän Jochen Schöps: "Er hat einen riesengroßen Anteil an diesem Erfolg. Er ist ein Verrückter, der den Volleyball liebt."

Weiteres Edelmetall fest eingeplant

Nun hoffen die Volleyballer auf eine Fortsetzung der Erfolgsgeschichte. "Wir brauchen nicht nur einmalige Erfolge, sondern da muss schon ein bisschen Konstanz rein - das versuchen wir jetzt zu schaffen", sagte Schöps. Die EM 2015 in Italien und Bulgarien steht vor der Tür. Und auch bei den olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro soll es - nach hoffentlich erfolgreicher Qualifikation - wieder Edelmetall geben.

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