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Nach Fehlentscheidungen: Herbert Fandel nimmt Schiedsrichter in Schutz

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Nach Fehlentscheidungen  

Fandel nimmt Schiedsrichter in Schutz

22.09.2014, 16:39 Uhr | dpa, sid

Nach Fehlentscheidungen: Herbert Fandel nimmt Schiedsrichter in Schutz. Um diese Fehlentscheidung geht es: Schiedsrichter Markus Schmidt zückt nach einem angeblichen Handspiel von Slobodan Medojevic die Gelbe Karte. (Quelle: imago/Jan Huebner)

Um diese Fehlentscheidung geht es: Schiedsrichter Markus Schmidt zückt nach einem angeblichen Handspiel von Slobodan Medojevic die Gelbe Karte. (Quelle: Jan Huebner/imago)

Leise Kritik an den Fehleinschätzungen, aber auch Verständnis für die Entscheidungen: Schiedsrichter-Boss Heribert Fandel hat die Unparteiischen der Bundesliga in Schutz genommen und die teilweise harsch kritisierten Pfiffe am vierten Spieltag mit der "Dynamik des Spiels" begründet.

"Die Auslegung des Handspiels ist klar und eindeutig geregelt, dennoch kommt es in der Dynamik des Spiels manchmal unvermeidbar zu Fehleinschätzungen", sagte Fandel auf dfb.de mit Blick auf eine Szene im Punktspiel zwischen Schalke 04 und Eintracht Frankfurt (2:2).

In dieser grätschte Frankfurts Slobodan Medojevic in Richtung Ball und bekam diesen dann aus kurzer Distanz an den Arm. Der Unparteiische Markus Schmidt sprach den Schalkern einen Handelfmeter zu - zu Unrecht, wie Fandel zugeben musste. "Dies ist nicht strafwürdig, weil es sich um einen natürlichen Bewegungsablauf handelt und somit keine Absicht zu unterstellen ist", sagte der 50-Jährige und erklärte weiter: "Der Schiedsrichter unterlag in dieser Situation einzig und allein einem Wahrnehmungsfehler, keinem Auslegungsfehler der Handspielregel."

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Auch bei einem Elfmeter, den Werder Bremen bei der 2:4-Niederlage in Augsburg kassiert hatte musste Fandel Fehler einräumen. Referee Marco Fritz hatte den Strafstoß in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit gepfiffen - dabei hatte Augsburgs Stürmer Sascha Mölders kurz zuvor im Abseits gestanden. "Der anschließende Zweikampf hätte nicht mehr bewertet werden dürfen, sagte Fandel. Regeltechnisch sei dies aber nicht so einfach zu bewerten gewesen.

Thomas Schaaf ist sauer

Dennoch könnten vor allem die Szenen in Gelsenkirchen eine neue Debatte über Schiedsrichterleistungen, technische Hilfsmittel und ähnliche Thematiken auslösen. Dies ist unter anderem der Tatsache geschuldet, dass die Frankfurter nun schon zum wiederholten Male benachteiligt worden waren.

"Auf der nächsten Trainertagung werde ich die Schiedsrichter-Thematik zur Sprache bringen", kündigte Frankfurts Trainer Thomas Schaaf an. Eine Woche zuvor im Heimspiel gegen den FC Augsburg (0:1) war den Hessen ein vermeintlicher Strafstoß verweigert worden - nicht zuletzt, weil das Headset der Referees nicht funktionierte.

Zumindest eine Entscheidung korrekt

Lob sprach Fandel derweil dem Unparteiischen Christian Dingert aus, der im Punktspiel zwischen dem Hamburger SV und Bayern München ein absichtliches Handspiel von Nationaltorhüter Manuel Neuer außerhalb des Strafraums vollkommen richtig eingeordnet hatte. "Die Absicht des Handspiels war klar erkennbar. Da Manuel Neuer damit jedoch keine klare Torchance verhinderte, weil er sehr weit vor dem eigenen Tor war, war die Gelbe Karte eine korrekte Entscheidung", betonte Fandel.

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