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Volleyball-WM: Deutsche Frauen blamieren sich

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"Wir haben es nicht verdient"  

Deutsche Frauen blamieren sich gegen Kroatien

28.09.2014, 20:20 Uhr | dpa

Volleyball-WM: Deutsche Frauen blamieren sich . Maren Brinker scheitert am kroatischen Block - das letzte Gruppenspiel geht verloren. (Quelle: dpa)

Maren Brinker scheitert am kroatischen Block - das letzte Gruppenspiel geht verloren. (Quelle: dpa)

Nach dem blamablen letzten Gruppenspiel bei der WM in Italien schlichen die deutschen Volleyballerinnen enttäuscht durch die Katakomben der PalaLottomatica in Rom. Ihr Medaillentraum ist schon nach der Vorrunde so gut wie geplatzt. Der EM-Zweite unterlag in seinem letzten Spiel in der Gruppe A nach einer indiskutablen Leistung gegen ein schwaches Kroatien mit 2:3 (25:17, 23:25, 25:9, 21:25, 11:15).

Nach der dritten Niederlage im fünften Gruppenspiel geht die extrem schwankende Mannschaft von Bundestrainer Giovanni Guidetti gerade mal als Vierter mit nur mageren zwei Zählern in die erste Zwischenrunde und muss die Duelle von Mittwoch an in Triest schon fast als Testspiele auf hohem Niveau ansehen. Denn eine plötzliche Leistungsexplosion scheint höchst unwahrscheinlich.

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"Einfach keine Konstanz"

"Wir haben einfach keine Konstanz. Wir haben es probiert, aber wir verdienen es nicht", erklärte ein sichtlich geknickter Guidetti. "Die Enttäuschung ist groß. Wir haben viele einfache Dinge nicht gut gemacht", sagte Kapitän Margareta Kozuch. "Wir hätten gar nichts Besonderes in unserem Spiel gebraucht, wir hätten nur ein normales Spiel durchziehen müssen." Maren Brinker bilanzierte: "Das ist bitter. Mit diesen zwei Zählern wird es nun extrem schwer."

Konzentriert in der Defensive und hartnäckig im Angriff gewann Deutschland den ersten Durchgang trotz eines Durchhängers deutlich. Mittelblockerin Christiane Fürst verwandelte den zweiten Satzball.


Schwache Annahme

Dann bauten die DVV-Frauen aus unerklärlichen Gründen im zweiten Abschnitt ab und den Kontrahenten dadurch auf. Beim 11:16 nahm Guidetti eine Auszeit - sie wirkte. Dank Brinker fand das Team des Bundestrainers seinen Mumm in der Offensive wieder, doch die Annahme blieb einfach zu schwach.

Mit cleveren Aufschlägen kämpften sich Kozuch & Co. zurück in die Partie. Nach einem 15:3 hielt das sonst so flatterhafte deutsche Team die Intensität hoch und gewann mit 25:9. Doch die Durchgänge vier und fünf waren desaströs und endeten in einer Blamage.

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