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Max Verstappen schreibt Geschichte beim 1. Training in Japan

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Debüt mit 17 Jahren  

Verstappen schreibt Geschichte in Japan

03.10.2014, 09:33 Uhr | dpa, sid, t-online.de

Max Verstappen schreibt Geschichte beim 1. Training in Japan. Max Verstappen ist der jüngste Fahrer, der je einen Formel-1-Boliden gesteuert hat. (Quelle: AP/dpa)

Max Verstappen ist der jüngste Fahrer, der je einen Formel-1-Boliden gesteuert hat. (Quelle: AP/dpa)

Mit gerade mal 17 Jahren hat sich Max Verstappen als jüngster Formel-1-Pilot in die Geschichts-Bücher eingetragen. Drei Tage nach seinem 17. Geburtstag absolvierte der Sohn des ehemaligen Königsklassen-Fahrers Jos Verstappen beim ersten Freien Training zum Großen Preis von Japan 22 Runden und kam auf Platz Zwölf. Er kam damit auf rund 128 Kilometer im Toro Rosso, ehe er durch einen Motorschaden gestoppt wurde. "Alter ist nur eine Zahl", sagte Verstappen nach seiner Fahrt.

Die schnellste Runde auf dem Suzuka International Racing Course fuhr Nico Rosberg. Der deutsche Mercedes-Pilot ließ damit WM-Spitzenreiter und Stall-Rivale Lewis Hamilton hinter sich. Der Engländer war 0,151 Sekunden langsamer. Dritter wurde Fernando Alonso im Ferrari (+0,576). Sebastian Vettel kam im Red Bull auf Platz neun. Nico Hülkenberg wurde im Force India 14., Adrian Sutil im Sauber 16.

Verstappen soll Vergne ersetzen

Verstappens Debüt war beendet, als Rauch aus dem Heck seines Toro Rossos schlug. Der Niederländer rollte von der Strecke und wurde per Moped zurück ins Fahrerlager gebracht. Der Teenager hatte vom Internationalen Automobilverband wenige Tage zuvor die Erlaubnis für sein Trainingsdebüt in der Formel 1 bekommen.

Er durfte den Wagen des Noch-Stammpiloten Jean-Eric Vergne steuern. Fünf, sechs Runden, sprich rund 30 Kilometer brauchte der 17-Jährige nach eigener Aussage, um sich an den aktuellen Wagen zu gewöhnen. Aller Voraussicht nach wird er den STR9 auch in Austin, São Paulo und Abu Dhabi noch mal im Training steuern. Im kommenden Jahr soll Verstappen den Franzosen ablösen und in Australien am 15. März als jüngster Rennteilnehmer in die Geschichte eingehen. Bislang führt der Spanier Jaime Alguersuari die Statistik an, er war bei seinem Renndebüt 2009 - ebenfalls in einem Toro Rosso -19 Jahre alt. Auch Vierfach-Weltmeister Sebastian Vettel, einst ebenfalls bei Toro Rosso, war bei seinem Renndebüt 19 Jahre alt gewesen.

"Ich denke, ich kann mich nicht beschweren", sagte Verstappen. Als er seine Zeit auf dem Monitor gesehen habe, "war ich happy". 2,696 Sekunden war er langsamer als der Schnellste des Trainingsauftaktes, Nico Rosberg im Mercedes. Verstappen: "Ich war nicht mal ansatzweise am Limit. Ich bin auf Sicherheit gefahren."

Defekt stört Verstappen nicht

Dass die Trainingspremiere mit Rauch aus dem Heck und nach 22 Runden etwas vorzeitig endete, nahm Verstappen so cool wie alles andere: "Ich hätte vielleicht drei, vier Runden mehr machen können, das hätte aber auch keinen Unterschied gemacht."

Papa Jos, einst Teamkollege von Michael Schumacher bei Benetton, quittierte den Defekt dennoch kurz mit sorgenvoller Miene in der Toro-Rosso-Box. Letztlich wird aber auch bei ihm der Stolz überwogen haben. Zumal der Suzuka erfahrene Ex-Pilot dem Sohnemann noch den ein oder anderen Tipp für die anspruchsvolle Strecke gegeben hatte. "Er hat mir gesagt, es sei kein leichter Kurs für jemanden, der beginnt", berichtete Verstappen Junior.

Maldonado wird strafversetzt

Pastor Maldonado musste unterdessen einen Rückschlag hinnehmen. Der Venezolaner wird in der Startaufstellung zum Großen Preis von Japan (Sonntag, ab 7.45 Uhr im t-online.de Live-Ticker) um zehn Plätze nach hinten versetzt werden. Die Strafe wird fällig, weil in seinem Formel-1-Lotus beim ersten Training in Suzuka der sechste Motor in dieser Saison zum Einsatz kam. Erlaubt sind aber nur fünf für die 19 Grand Prix in diesem Jahr.

Maldonado ist nach dem russischen Toro-Rosso-Piloten Daniil Kwjat der zweite Fahrer, der von der neuen Regel in diesem Jahr betroffen ist. Sollte Maldonado in der Qualifikation einen Rang belegen, von dem er nicht die vollen zehn Plätze versetzt werden kann, wird die Strafe bis zum Rennen in Russland eine Woche später ausgedehnt.

UMFRAGE
Wer wird Formel-1-Weltmeister?

Im fünftletzten Saisonrennen führt Hamilton in der WM-Wertung mit drei Punkten vor Rosberg. Daniel Ricciardo hat als Dritter bereits 60 Zähler Rückstand. Sebastian Vettel liegt auf Rang fünf.

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