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Chaos-Rennen in Japan abgebrochen - Vettel Dritter

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F1-Chaos in Japan  

Renn-Abbruch, Bianchi verletzt, Vettel Dritter

05.10.2014, 10:25 Uhr | rut, t-online.de

Chaos-Rennen in Japan abgebrochen - Vettel Dritter. Sebastian Vettel auf der nassen Strecke in Suzuka. (Quelle: xpb)

Sebastian Vettel auf der nassen Strecke in Suzuka. (Quelle: xpb)

Safety-Car-Phasen, Abflüge, Rennabbruch - der Große Preis von Japan hatte einiges zu bieten. Den Sieg sicherte sich im totalen Chaos Lewis Hamilton vor Nico Rosberg und baute seinen Vorsprung in der WM auf zehn Punkte aus. Ein beeindruckendes Rennen fuhr Sebastian Vettel, der von Startplatz neun bis auf Rang drei vorfuhr.

Das Rennen wurde nach einem Crash vorzeitig beendet. Marussia-Pilot Jules Bianchi verletzte sich dabei offensichtlich ernsthaft und wurde in eine Klinik gebracht. Bei der Siegerehrung verzichteten die Fahrer auf das Verspritzen von Champagner. "Der Zustand scheint echt kritisch", sagte Red-Bull-Motosorsportberater Helmut Marko nach dem Rennen. "Wir sind alle sehr betroffen", drückte Hamilton die Gefühle im F1-Zirkus aus.

Rennen wird erst einmal unterbrochen

Vor dem Rennen hatte der kommende Taifun bereits seine Vorboten über die Strecke geschickt. Bereits beim Einrollen waren Dreher wegen Aquaplanings zu sehen. Weil zu viel Wasser auf dem Asphalt stand, wurde das Rennen hinter dem Safety Car gestartet.

Dennoch konnte Marcus Ericsson seinen Caterham nicht auf der Piste halten. Hamilton funkte, dass er den direkt vor ihm fahrenden Rosberg nicht sehen könne. Nach zwei Runden hinter dem Auto von Bernd Mayländer entschied die Rennleitung, das Rennen erst einmal zu unterbrechen. Die Fahrer parkten ihre Autos in der Box. Einige Piloten stiegen aus ihren Boliden aus.

Alonso scheidet aus, Probleme bei Mercedes

Kaum wurde das Rennen hinter dem Safety Car wieder aufgenommen, stand der Ferrari von Fernando Alonso auf der Strecke. Sein Auto hatte sich einfach verabschiedet. Für den Spanier war das Rennen beendet.

Hamilton meldete kurz darauf Probleme mit seiner Bremse. Auch bei Rosberg lief nicht alles rund. Die Übertragung seiner Telemetrie-Daten funktionierte nicht richtig, alles möglicherweise Folgen des vielen Wassers.

Hamilton fordert die Freigabe

Hamilton forderte in der Folge immer wieder die Freigabe des Rennens. Er meinte, dass man bereits mit Intermediate-Reifen fahren könne. Aber das Rennen wurde zunächst nicht freigegeben.

40 Minuten später als geplant, kam dann doch die Freigabe. Sofort setzten sich die Silberpfeile ab. Einige Fahrer legten direkt einen Boxenstopp ein und ließen Intermediates aufziehen. Das stellte sich als die richtige Wahl heraus. Nach und nach wechselten alle die Pneus.

Red Bulls holen auf

Vettel hatte nach wenigen Runden bereits einige Plätze gut gemacht und machte Druck auf die vor ihm fahrenden Williams. Mit Daniel Ricciardo im Schlepptau zog der Weltmeister an beiden vorbei. Damit lagen die Red Bulls bereits auf den Positionen vier und fünf.

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Jenson Button, der als erster auf die Intermediate-Reifen gewechselt hatte, lag auf dem dritten Rang und fuhr sehr gute Rundenzeiten. Die schnellsten im Feld waren allerdings die Red Bulls.

Hamilton attackiert Rosberg

Nach 25 Runden war Hamilton direkt am Heck seines Teamkollegen. Immer wieder setzte der Engländer Attacken, Rosberg machte aber die Tür zu.

Richtig Paroli konnte der deutsche Mercedes-Pilot jedoch nicht bieten. Er klagte über Übersteuern, wodurch er nicht so gut aus den Kurven beschleunigen konnte wie sein Teamkollege.

Hamilton zieht an Rosberg vorbei

Hamilton wollte unbedingt an Rosberg vorbeikommen und übertrieb es kurzzeitig, so dass er leicht von der Strecke abkam.

Fünf Runden später jedoch gelang es dem WM-Spitzenreiter, an Rosberg vorbeizuziehen. Danach setzte er sich rasch ab. Rosberg fuhr erst nach seinem nächsten Reifenwechsel wieder schnellere Runden.

Vettel leistet sich heftigen Ausritt

Button hatte bei seinem Stopp Pech und verlor nicht nur wertvolle Zeit, sondern auch seinen dritten Platz. Nachdem alle in der Box waren, hatte Vettel diesen Platz eingenommen.

Der Weltmeister machte es aber noch einmal spannend, als er sich einen heftigen Ausritt durch das Kiesbett leistete. Dabei verlor er zwar keine Position, aber drei Sekunden.

Bianchi crasht in einen Abschleppwagen

Zehn Runden vor Rennende flog Adrian Sutil von der Strecke und krachte in die Reifenstapel. Dadurch löste der Sauber-Pilot eine Safety-Car-Phase aus. Mit auf die Strecke fuhr auch das Medical Car. Wenig später wurde deutlich, dass nicht Sutil sich verletzt hatte, sondern Jules Bianchi.

Der Marussia-Pilot war wohl in den Abschleppwagen, der den Sauber von Sutil abtransportierte, hineingerutscht.

Gedämpfte Stimmung bei der Siegerehrung

Vettel fuhr während dieser Phase noch einmal in die Box und ließ frische Reifen aufziehen. Ein großer Fehler, denn dadurch verlor er vermeintlich den dritten Platz. Möglicherweise wollte Red Bull auch Ricciardo, der noch theoretische WM-Chancen hat, vor Vettel platzieren.

Kurz darauf war auch das Rennen für Nico Hülkenberg beendet. Sein Force India stand am Streckenrand.

Dann wurde das Rennen abgebrochen. Vettel wurde doch noch als Dritter gewertet. Doch all das rückte in den Hintergrund. Denn die Gedanken der Beteiligten waren bei Bianchi.

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