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FC Bayern ohne Konkurrenz: Meisterschaft am 1. November entschieden?

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FC Bayern hat keine Konkurrenten mehr  

Ist der Kampf um die Schale bereits am 1. November vorbei?

06.10.2014, 07:06 Uhr | t-online.de

FC Bayern ohne Konkurrenz: Meisterschaft am 1. November entschieden?. Während sich Pep Guardiola (li.) über immer bessere Leistungen seiner Bayern freut, steckt Jürgen Klopp erstmals mit dem BVB in einer Krise. (Quelle: imago/MIS/Eibner)

Während sich Pep Guardiola (li.) über immer bessere Leistungen seiner Bayern freut, steckt Jürgen Klopp erstmals mit dem BVB in einer Krise. (Quelle: MIS/Eibner/imago)

Die 52. Bundesliga-Saison ist noch gar nicht richtig auf Touren gekommen, da scheint die wichtigste Entscheidung bereits gefallen zu sein. Nach sieben Spieltagen beträgt der Vorsprung des Tabellenführers FC Bayern auf Borussia Dortmund bereits zehn Punkte. Die Krise des vermeintlich einzigen ernsthaften Bayern-Jägers sorgt dafür, dass zumindest im Kampf um Platz eins den Fußball-Fans die langweiligste Saison aller Zeiten droht. Dass ein anderes Team dem Rekordmeister ernsthaft gefährlich werden könnte, ist wohl pures Wunschdenken.

Sieben Punkte aus sieben Spielen lautet die erschreckende Startbilanz aus Dortmunder Sicht. Das reicht gerade einmal für Platz 13. "Wir schauen derzeit sicher nicht nach oben", musste Trainer Jürgen Klopp nach der 0:1-Heimpleite gegen den Hamburger SV etwas kleinlaut eingestehen und sprach erstmals von einem Tiefpunkt.

Die Bayern wollen mehr

Oben thront wieder einmal der FC Bayern. Der Branchenprimus gab sich bisher so gut wie keine Blöße und leistete sich lediglich zwei Remis, in Hamburg und auf Schalke. Dabei hatte doch die Konkurrenz leise gehofft, dass die Bayern nach der WM etwas schwächeln könnten. Das taten sie auch, allerdings auf ganz hohem Niveau und gewannen ihre Spiele eben glanzlos.  

Nachdem Arjen Robben und Co. beim jüngsten 4:0 gegen Hannover 96 jedoch ihre bis dato beste Saisonleistung abgerufen haben, dürfte sich die Hoffnung auf eine Münchner Krise endgültig verflüchtigt haben. "Wir sind okay, wir sind fit. Aber wir wollen und müssen es noch besser machen", kündigte Trainer Pep Guardiola bereits an. Wer soll dieses Star-Ensemble auf dem Weg zum 25. Meistertitel noch stoppen?  

Gisdol will vom Titelkampf nichts hören

Von den Mannschaften, die sich derzeit in der Tabelle noch auf Tuchfühlung zu den Bayern befinden, dürften am ehesten Borussia Mönchengladbach, Bayer Leverkusen und die TSG Hoffenheim als ausdauerndste Bayern-Jäger infrage kommen.

Doch stellvertretend für seine Kollegen wollte Hoffenheims Trainer Markus Gisdol davon lieber nichts hören. "Das möchte jetzt natürlich jeder schreiben, aber das lassen Sie mal weg", empfahl er den Medienvertretern nach dem 2:1-Erfolg gegen Schalke 04.

Weder Gladbach noch Schalke können eingreifen

Zwar trauen Experten den Kraichgauern eine starke Saison zu, doch die Qualifikation für einen Startplatz in der Europa League wäre schon ein großer Erfolg. Für Gladbach wäre die Teilnahme an der Champions League bereits eine Sensation. Leverkusen zeigt zwar gute Ansätze, doch das junge Team von Coach Roger Schmidt ist noch zu instabil, um die Dreifachbelastung so durchzustehen, dass sie in der Liga den Bayern auf Dauer Paroli bieten können.

Bleibt noch Schalke 04. Doch die große Sehnsucht der Königsblauen, dem siebten und letzten Meistertitel von 1958 einen weiteren hinzuzufügen, dürfte zumindest in dieser Saison erneut unerfüllt bleiben. Schalke hat gerade einmal einen Zähler mehr als Dortmund auf dem Konto und steckt wieder einmal mitten in der Trainer-Diskussion um Jens Keller.

Ist ab 1. November die Spannung komplett raus?

Man kann also nur hoffen, dass die Dortmunder irgendwie noch die Kurve kriegen und eine Aufholjagd starten. Allerdings müssten die Münchner parallel dazu auch mal das ein oder andere Spiel verlieren. Und das kann sich angesichts des Star-Ensembles kaum jemand ernsthaft vorstellen. Am 1. November ist das Klopp-Team zu Gast in der Allianz Arena. Gut möglich, dass an diesem 10. Spieltag endgültig jede Hoffnung auf einen spannenden Titelkampf begraben werden kann. Wieder einmal.

Nachdem die letzten beide Male der FC Bayern der Konkurrenz einteilt war und dieses Kunststück zuvor zwei Mal hintereinander Borussia Dortmund gelungen war, muss man sich schon ein fast halbes Jahrzehnt zurückerinnern. In der Saison 2009/10 lieferten sich der FC Bayern und Schalke 04 das letzte packende Duell um die Schale. Seitdem herrscht Langeweile.

Özil machte Bayern zum Meister

Erst als die Knappen am 33. Spieltag verloren, konnten die Münchner die Sektkorken knallen lassen. Sie profitierten von der 0:2-Heimpleite der Königsblauen am 33. Spieltag gegen Werder Bremen. Mesut Özil erzielte übrigens den Bremer Führungstreffer.

Und so steuern die Münchner in dieser Saison erneut einem neuen Rekord entgegen. 2012/13 stellten sie unter Jupp Heynckes eine Bestmarke auf, als sie mit einem 1:0-Erfolg bei Eintracht Frankfurt bereits am 28. Spieltag den Titel perfekt gemacht hatten.

FC Bayern eilt von Rekord zu Rekord

In der vergangenen Saison übertrafen die Bayern mit Trainer Pep Guardiola diese Marke und brachten bereits am 27. Spieltag – und damit erstmals im März – den Titel unter Dach und Fach. Vieles spricht dafür, dass die Bayern mit Hilfe der schwächelnden Konkurrenz in dieser Spielzeit zum dritten Mal in Folge den Rekord brechen.

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