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RB Leipzig und 1. FC Heidenheim verpassen Sprung auf Platz zwei

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Remis im Aufsteigerduell  

Leipzig und Heidenheim verpassen Sprung auf Platz zwei

06.10.2014, 22:39 Uhr | dpa, t-online.de

RB Leipzig und 1. FC Heidenheim verpassen Sprung auf Platz zwei. Die Heidenheimer Sebastian Griesbeck (li.) und Robert Strauß wollen dem Leipziger Joshua Kimmich den Ball abjagen. (Quelle: dpa)

Die Heidenheimer Sebastian Griesbeck (li.) und Robert Strauß wollen dem Leipziger Joshua Kimmich den Ball abjagen. (Quelle: dpa)

Kein Sieger im Spitzenspiel der 2. Bundesliga. Zum Abschluss des 9. Spieltages kam RB Leipzig im Duell der starken Aufsteiger nicht über ein 1:1 (1:1) gegen den 1. FC Heidenheim hinaus.

Vor 18.820 Zuschauern in der Arena Leipzig markierte Philip Heise (21.) die Führung für die Gäste. Dominik Kaiser (31.) sorgte mit seinem Traumtor per Freistoß zum 1:1 dafür, dass die Leipziger im eigenen Stadion ungeschlagen bleiben.

Heidenheims Trainer zufrieden

"Aufgrund der klaren Torchancen denke ich, dass wir hätten gewinnen können. Aber das war eine gute Truppe auf der anderen Seite, die mit zunehmender Spielzeit gut verteidigt hat", sagte RB-Trainer Alexander Zorniger und monierte die Abschlussschwäche im Strafraum: "Wir haben es im Sechzehner zu kompliziert gespielt."

Sein Heidenheimer Kollege Frank Schmidt hingegen war nach dem zweiten Auswärtspunkt zufrieden. "Nach den Heimsiegen war es wichtig, auswärts etwas mitzunehmen. Wir haben uns bis zum Schluss gegen jeden Angriff gestemmt und daher einen Punkt verdient", sagte er.

RB-Kapitän Frahn nur auf der Bank

Zorniger konnte nach überstandener Oberschenkel-Zerrung auf seinen Toptorschützen Yussuf Poulsen setzen. Für ihn musste Georg Teigl weichen, der gegen Fortuna Düsseldorf (2:2) noch als Doppeltorschütze geglänzt hatte. Auch Kapitän Daniel Frahn saß erneut auf der Bank, überraschend begann der formstarke Matthias Morys.

Auf der Gegenseite stellte Heidenheims Trainer Frank Schmidt trotz des überzeugenden 5:0 gegen den VfL Bochum gleich dreimal um. Anstelle der verletzten Tim Göhlert (Innenbanddehnung im Knie) und Patrick Mayer (Schulterprellung) sowie Robert Leipertz begannen Mathias Wittek, Smail Morabit und Julius Reinhardt.


Kaisers Traumtor sichert den Punkt

Morys (8.) hatte auch die erste Torchance für RB Leipzig, scheiterte nach schönem Zuspiel von Joshua Kimmich aber an Heidenheims Torhüter Jan Zimmermann. Fortan begegneten sich beide Aufsteiger auf Augenhöhe. Quasi aus dem Nichts traf Heise zur Gästeführung. Nach einem Einwurf zog der Außenverteidiger in die Mitte, spielte einen verzögerten Doppelpass mit Toptorjäger Marc Schnatterer und vollendete frei vor Torhüter Benjamin Bellot sicher.

Die zu Hause noch ungeschlagenen Leipziger antworteten prompt. Zunächst verzog Kimmich (26., 27.) zweimal aus guter Position, doch dann machte es Kaiser besser: Mit einem perfekt getretenen Freistoß aus mehr als 20 Metern ins rechte obere Toreck ließ er Zimmermann keine Chance. Ein Traumtor.

Gäste verteidigen geschickt

Auch nach der Pause drückte Leipzig in Richtung Tor der Gäste. Doch Zimmermann konnte gegen Kimmich (46.) und Poulsen (51.) parieren. Die Sachsen hatten mehr Spielanteile, aber Heidenheim verteidigte geschickt und ließ in der Folge kaum noch große Chancen zu. Kimmichs (79.) Direktabnahme nach einer Kaiser-Ecke wurde abgeblockt. Die Leipziger nutzten ihre sich häufenden Torchancen nicht und mussten mit dem Remis zufrieden sein.

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