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Turnen: Hill WM-Siebte im Stufenbarren-Finale

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Hill WM-Siebte im Stufenbarren-Finale

11.10.2014, 10:43 Uhr | dpa

Turnen: Hill WM-Siebte im Stufenbarren-Finale. Lisa-Katharina Hill bei ihrer Übung am Stufenbarren.

Lisa-Katharina Hill bei ihrer Übung am Stufenbarren. Foto: Rungroj Yongrit. (Quelle: dpa)

Nanning (dpa) - Lisa-Katharina Hill versuchte mit aller Macht, die Aufregung zu unterdrücken. Doch ganz gelang es ihr das in ihrem ersten Gerätefinale bei einer Turn-WM doch nicht. Am Stufenbarren belegte die 22-jährige Stuttgarterin in Nanning der siebten Platz.

"Ich bin zufrieden, mehr ist heute in diesem Weltklasse-Feld nicht drin gewesen", urteilte sie nach dem Doppelerfolg der Chinesinnen Yao Jinnan (15,633) und Huang Huidan (15,566), der von 9000 Zuschauern im Guangxi Sport Center euphorisch gefeiert wurde.

Nach ihrem verpatzten Mehrkampf-Finale, in dem sie am Schwebebalken und Barren übernervös zahlreiche Wackler in Kauf nehmen musste, ging sie im Kampf der Top acht an ihrem Spezialgerät konzentrierter ans Werk. "Ich war tierisch aufgeregt, aber es war diesmal eher positive Aufregung", schätzte sie danach ein. Dennoch war sie am Samstag nicht so perfekt wie noch im Vorkampf, als ihre Sternstunde mit 15,10 Punkten belohnt wurde. "Nach dem Pak-Salto habe ich mit den Füßen kurz den Boden berührt. Dafür wurde mir ein halber Punkt abgezogen", gab sie zu, obwohl dies in der Wettkampfhalle wohl nur die Kampfrichterinnen gesehen hatten.

Entspannt plauderte die Maschinenbau-Studentin danach in der Mixed-Zone über ihre Zukunftspläne mit Blick auf Olympia. "Die Übung ist so wie sie ist, einfach optimal. Es geht jetzt darum, sie zu stabilisieren und die Elemente noch perfekter auszuturnen", meinte die rotblonde Turnerin, die sich in Nanning als größte Stütze des Teams präsentiert hatte.

Lob erhielt sie daher von Cheftrainerin Ulla Koch. "Platz sieben ist gigantisch. Wenn man bei dieser Konkurrenz mit je zwei Top-Turnerinnen aus China, den USA, Russland und Großbritannien überhaupt ins Finale rutscht, ist das einfach toll", sagte die "Chefin" und setzte hinzu: "Ihre Vorkampf-Übung war schwer zu toppen."

Für eine Überraschung sorgte im Boden-Finale der Russe Denis Abljasin. Der dreimalige Europameister von Sofia entthronte Top-Favorit Kenzo Shirai, der als erster Turner der Welt die Vierfachschraube gezeigte hatte. Da der kleine Japaner aber nach zwei Bahnen Standprobleme aufwies und einmal das Geviert verlassen musste, blieb mit 15,733 Punkten trotz der schwierigsten Übung (Ausgangswert 7,4) nur Platz zwei hinter dem perfekt turnenden Russen (15,775). An den Ringen wurde Abljasin beim Sieg des Chinesen Liu Yang Dritter.

Überragender Turner am Pauschenpferd bleibt der Ungar Krisztian Berki, der sich nach Olympiasieg und sechs EM-Titeln nun zum dritten Mal WM-Gold sicherte. Bei Sprung der Frauen setzte sich Peking-Olympiasiegerin Hong Un-Jong aus Nordkorea (15,599 Punkte) unter dem frenetischen Jubel des chinesischen Publikums mit ihren extrem schwierigen Sätzen gegen Mehrkampf-Weltmeisterin Simone Biles (15,554) durch. Es war der erste WM-Titel für ihr Land seit dem Erfolg von Kim Gwak-Suk vor 23 Jahren am Stufenbarren. Ihre Zwillingsschwester Hong Su-Jong hatte schon 2007 in Stuttgart WM-Silber beim Sprung gewonnen.

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