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Patzer beim Russland-Grand-Prix: Nico Rosberg flattern im Titelkampf die Nerven

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Hamilton-Attacke "total unnötig"  

Rosberg flattern im Titelkampf die Nerven

12.10.2014, 17:24 Uhr | dpa, sid, t-online.de

Patzer beim Russland-Grand-Prix: Nico Rosberg flattern im Titelkampf die Nerven. Mercedes-Pilot Nico Rosberg verliert den WM-Titel immer weiter aus den Augen. (Quelle: Reuters)

Mercedes-Pilot Nico Rosberg verliert den WM-Titel immer weiter aus den Augen. (Quelle: Reuters)

"Sorry, Jungs! Das war total unnötig. Danke für dieses unglaubliche Auto", funkte Nico Rosberg nach der Zieleinfahrt an die Box und brachte seine ungestüme Aktion beim Grand Prix von Russland noch im Rennboliden auf den Punkt. Kurz nach dem Start leistete sich der Mercedes-Pilot einen folgenschweren Fehler: Der Deutsche ruinierte sich bei einer Attacke auf Teamkollege Lewis Hamilton in der ersten Kurve mit rund 300 Stundenkilometern die Reifen. Daher musste er früh in die Box und büßte dadurch seine Siegchancen ein.

Rosberg wurde nach einer bravourösen Aufholjagd am Ende zwar noch Zweiter, dennoch unterstrich er mit seinem Fauxpas den Eindruck, dass ihm in der entscheidenden WM-Phase die nötige Gelassenheit in hitzigen Momenten fehlt.

Bei Rosberg, der dadurch nun schon 17 Punkte Rückstand auf Hamilton hat, wirkte die unglückliche Szene nach. Und der 29-Jährige sparte nicht mit Selbstkritik. "Ich hätte locker die Führung übernehmen können. Es war unnötig. Es war meine Kurve. Mit dem Speed, den ich hatte, ist es noch enttäuschender, weil ich weiß, dass ich hätte gewinnen können", sagte Rosberg gegenüber RTL.

"Meine Reifen waren viereckig"

Der Fehler im Olympic Park von Sotschi war nicht Rosbergs erster Lapsus im Titelkampf. Beim Großen Preis von Italien kosteten Rosberg zwei kapitale Fahrfehler den Sieg beim Europa-Finale. Zuvor hatte das seit Saisonbeginn hochexplosive Teamduell in Belgien seinen vorläufigen Höhepunkt erreicht, als Rosberg mit seinem Frontflügel einen Hinterreifen von Hamilton aufgeschlitzt hatte.

Bei der Formel-1-Premiere in Russland ergänzte Rosberg diese Fehlerliste - und suchte anschließend nach Erklärungen für seinen Patzer. "Es ist eine neue Strecke und das erste Mal, dass wir mit viel Sprit dort ankommen. Ich habe mich verschätzt. Meine Reifen waren viereckig. Damit würde ich nicht fahren können, das wusste ich sofort. Ich dachte, es sei gelaufen und es wäre gut, überhaupt wieder in die Top 10 zu kommen."

"Ich ärgere mich natürlich sehr"

Über den in Sotschi vorzeitig eingefahrenen Konstrukteurs-Titel seines Mercedes-Rennstalls konnte sich Rosberg daher nur bedingt freuen. Stattdessen haderte der Deutsche über den Rennverlauf. "Ich ärgere mich natürlich sehr", sagte Rosberg, um dann aber doch nachzuschieben: "Eine Hälfte von mir ist wahnsinnig enttäuscht, dass ich es verbockt habe. Die andere ist glücklich, weil es das Team so sehr verdient hat. Für sie ist es der wichtigste Titel des Jahres. Deshalb kann ich sogar etwas lächeln."

Teamkollege und Titel-Konkurrent Hamilton zeigte sich nach seinem neunten Saisonsieg indes vollends zufrieden. "Ich bin so glücklich, dass ich hier oben stehen darf", sagte der Brite, der für seinen Teamkollegen lobende Worte übrig hatte: "Nico war großartig, als er sich nach seinem Malheur zu Beginn zurückgekämpft hat", sagte Hamilton, der auch das Team nicht vergaß: "Das Auto funktionierte gut und als Team haben wir Geschichte geschrieben. Das erfüllt mich mit Stolz. Mit Nico und allen Teammitgliedern die erste Konstrukteurs-WM für Mercedes einzufahren, ist fantastisch. Ein wunderschöner Tag."

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