Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport >

FIFA-Bericht zu WM-Korruptionsvorwürfen : Keine Gesamtveröffentlichung

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Fußball  

WM-Korruptionsvorwürfen: Keine Gesamtveröffentlichung

17.10.2014, 17:58 Uhr | dpa

FIFA-Bericht zu WM-Korruptionsvorwürfen : Keine Gesamtveröffentlichung. Die FIFA veröffentlicht den Untersuchungsbericht nicht komplett.

Die FIFA veröffentlicht den Untersuchungsbericht nicht komplett. Foto: Steffen Schmidt. (Quelle: dpa)

Zürich (dpa) - Der Untersuchungsbericht zu den Korruptionsvorwürfen bei den umstrittenen WM-Vergaben 2018 und 2022 wird nicht komplett veröffentlicht. Das teilte der Fußball-Weltverband FIFA mit.

"Den Untersuchungsbericht integral zu veröffentlichen, würde die FIFA-Ethikkommission sowie die FIFA insgesamt in eine äußerst schwierige rechtliche Situation bringen", sagte der deutsche Richter Hans-Joachim Eckert in seiner Funktion als Vorsitzender der rechtsprechenden Kammer der FIFA-Ethikkommission. Zudem müssten die "Persönlichkeitsrechte der im Bericht genannten Personen" gewahrt werden, erklärte Eckert in einem Interview auf der FIFA-Homepage.

FIFA-Chefermittler Michael Garcia hatte in einem 350-seitigen Bericht die Vorwürfe zu möglicher Bestechung bei den Vergaben der Weltmeisterschaften 2018 (an Russland) und 2022 (an Katar) untersucht und an die rechtsprechende Kammer der Ethikkommission weitergeleitet.

Trotz großen Drucks von außen und zahlreicher Forderungen nach Transparenz und einer Veröffentlichung des brisanten Dokuments betonte zuletzt FIFA-Präsident Joseph Blatter, der Report solle geheim bleiben. Garcia selbst, aber auch DFB-Präsident Wolfgang Niersbach oder das ehemalige Exekutivkomitee-Mitglied Franz Beckenbauer hatten sich für eine Veröffentlichung ausgesprochen.

Doch wie von vielen Kritikern befürchtet, werden nun wohl zentrale Bestandteile des möglicherweise pikanten Dokuments niemals öffentlich. "Spätestens Mitte November" wolle er eine "Zusammenfassung der zentralen Erkenntnisse, Folgerungen und Empfehlungen des Berichts" und eine kurze Bewertung fertiggestellt haben, erklärte der Münchner Richter Eckert.

Ob und wie nun der Bericht für die Öffentlichkeit zugängig wird, kann Eckert entscheiden. "Ob diese geeignete Form in einer Stellungnahme zum Untersuchungsbericht besteht oder ob gewisse Teile des Untersuchungsberichts anonymisiert veröffentlicht werden, ist Teil meiner derzeitigen Abklärungen. Auch eine Kombination dieser Möglichkeiten wäre denkbar", sagte Eckert. Vor allem um die Bewerbung des Golf-Emirats Katar gab es immer wieder Korruptionsvorwürfe.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Amateur am Werk 
Ungeschickter Bauarbeiter löst Kettenreaktion aus

Es kommt wie es kommen muss. Zum Glück kam der Mann noch einmal glimpflich davon. Video

Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal