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Mutter von Jules Bianchi: "Jules ist derzeit nicht bei Bewusstsein"

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Vorwürfe gegen Formel 1  

Bianchis Mutter spricht über den Gesundheitszustand ihres Sohnes

17.10.2014, 18:08 Uhr | sid, t-online.de

Mutter von Jules Bianchi: "Jules ist derzeit nicht bei Bewusstsein". Nach einem schweren Unfall liegt Marussia-Pilot Jules Bianchi im Krankenhaus. (Quelle: imago/HochZwei)

Nach einem schweren Unfall liegt Marussia-Pilot Jules Bianchi im Krankenhaus. (Quelle: imago/HochZwei)

Knapp zwei Wochen nach dem Horror-Crash von Jules Bianchi hat sich seine Mutter zu Wort gemeldet und über den Zustand ihres Sohnes gesprochen. Dem französischen Radiosender "RTL" verriet Christiane Bianchi, dass Jules nicht bei Bewusstsein sei. Aber "das Krankenhaus ist perfekt. Seine Versorgung könnte nicht besser sein. Die Ärzte sind exzellent und geben sich große Mühe", so die Mutter des F1-Piloten weiter.

Wie mehrere Medien berichten, soll die Mutter allerdings auch schwere Vorwürfe gegen die Formel 1 erhoben haben. Auf die Frage, warum sich die Familie so lange nicht in der Öffentlichkeit geäußert habe, antwortete sie: "Wissen Sie, die Formel 1 ist ein Business. Ein großes Business. Seit dem Unfall haben einige Leute gewisse Dinge nur getan, um sich aus der Verantwortung zu stehlen." Mehr könne sie jedoch nicht sagen.

Zuletzt wurde bereits Bianchis Rennstall Marussia öffentlich attackiert und beschuldigt, er soll den verunglückten Piloten aufgefordert haben, schneller zu fahren. Das Team wies den Vorwurf zurück.

UMFRAGE
Hätte der Unfall von Jules Bianchi verhindert werden können?

FIA gründet Kommission

Der Automobil-Weltverband FIA hat unterdessen eine Kommission gegründet, um den genauen Unfallhergang zu klären. Nach Informationen von "motorsport-total.com" und der "Sport Bild" wurden die elf Teams der Motorsport-Königsklasse in Briefen aufgefordert, alles verfügbaren Daten, Dokumente und Aufnahmen des Unfalls zur Verfügung zu stellen.

"Ziel soll es sein, ein besseres Verständnis dieses Zwischenfalls zu erlangen und, sofern geeignet, Vorschläge für zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen an den Rennstrecken zu unterbreiten", heißt es in dem Rundschreiben.

Zudem soll der Franzose Laurent Mekies bei den kommenden Rennen als Direktor für Sicherheit fungieren.

In ein Abschleppfahrzeug gerast

Bianchi war in Suzuka mit seinem Auto auf regennasser Piste von der Strecke abgekommen und mit hoher Geschwindigkeit in ein Abschleppfahrzeug gerast. Dieses war angerückt, um den Wagen von Adrian Sutil zu bergen, der kurz zuvor ebenfalls an gleicher Stelle abgeflogen war. Bianchi erlitt bei dem Unfall schwere Hirnverletzungen.

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