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Werder Bremen nach Klatsche gegen FC Bayern auf Tiefpunkt angelangt

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Trainer Dutt soll weitermachen  

Bitterer Negativrekord: Werder Bremen auf dem Tiefpunkt angelangt

19.10.2014, 08:15 Uhr | t-online.de, dpa, sid

Werder Bremen nach Klatsche gegen FC Bayern auf Tiefpunkt angelangt. 0:6 in München: Hilflose Bremer gehen beim FC Bayern unter. (Quelle: dpa)

0:6 in München: Hilflose Bremer gehen beim FC Bayern unter. (Quelle: dpa)

Keine Gegenwehr, keine spielerischen Lichtblicke und nicht ein einziger Torschuss: Der SV Werder Bremen befindet sich als Schlusslicht der Bundesliga nach dem desaströsen 0:6 beim FC Bayern München weiter im freien Fall. Damit erhöht sich vor allem der Druck auf Robin Dutt immer weiter. An der Weser will man aber trotz der vierten Saisonniederlage am 8. Spieltag weiter am Trainer festhalten.

Dutt werde auch am kommenden Freitag im "sehr wichtigen Heimspiel" des noch sieglosen Tabellenletzten gegen den 1. FC Köln auf der Bank sitzen, versicherte Bremens Manager Thomas Eichin.

"Grottenschlecht" und "nicht bundesligatauglich"

"Ich beobachte das sehr genau und bewerte die Dinge rational. Das hatte nichts mit dem Trainer zu tun, sondern mit unglaublich großer Angst und Respekt vor den Bayern", sagte Eichin. Die Mannschaft habe agiert "wie der Hase vor der Schlange" und überdies "dumme Tore kassiert", kritisierte Eichin die Profis.

"Das war einfach nur grottenschlecht, keine bundesligataugliche Leistung, da gibt es nichts schönzureden, basta, aus!", schimpfte er. "Aber wir werden wieder die Kurve kriegen."

Kein einziger Torschuss - Negativrekord

"Wir brauchen nicht groß rumreden, wir haben eine sehr schlechte Leistung gebracht", sagte Dutt. "Wir haben nicht annähernd so gespielt wie in der Rückrunde hier letztes Jahr. Wir haben keinen Torschuss gehabt, in den Zweikämpfen schlecht gespielt. Die Niederlage ist auch in der Höhe verdient." Der erfolglose Dutt traut sich trotz allem weiterhin die Wende zu. "Wir werden auch dieses Mal die Saison wieder drehen", sagte der Werder-Coach.

Der Tabellenletzte sorgte in der Allianz Arena für einen Negativrekord. Werder gab in den 90 Minuten keinen einzigen Torschuss ab. Seit die Daten erfasst werden (Saison 1993/94) hat das noch keine Mannschaft "geschafft".

FC Bayern kann sogar noch Kräfte sparen

Bei ihrem Herbstspaziergang traf Kapitän Philipp Lahm (20./79. Minute) in seinem 200. Bundesligasieg erstmals doppelt. Aufgrund der Tore von Xabi Alonso (27.), Thomas Müller (43./Foulelfmeter) und dem ebenfalls zweimal erfolgreichen Mario Götze (45./86.) konnten die Bayern vor 71.000 Zuschauern in der ausverkauften Münchner Arena sogar noch Kräfte sparen für das nächste Champions-League-Spiel am Dienstag beim AS Rom.

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