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Formel 1: Marussia und Caterham F1 Team in USA nicht am Start

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Pleitewelle in der Formel 1  

Ecclestone: Caterham und Marussia in USA nicht am Start

27.10.2014, 15:01 Uhr | t-online.de

Formel 1: Marussia und Caterham F1 Team in USA nicht am Start. Marussia-Pilot Max Chilton (vorne) und Marcus Ericsson von Caterham werden in den USA nicht an den Start gehen. (Quelle: imago/Crash Media Group)

Marussia-Pilot Max Chilton (vorne) und Marcus Ericsson von Caterham werden in den USA nicht an den Start gehen. (Quelle: Crash Media Group/imago)

Die beiden finanziell stark angeschlagenen Formel-1-Rennställe Caterham und Marussia werden beim Großen Preis der USA im texanischen Austin nicht an den Start gehen. "Keines der beiden Teams wird in die USA reisen", sagte F1-Boss Bernie Ecclestone im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Reuters. Statt der sonst 22 Fahrzeuge werden in den Vereinigten Staaten somit nur 18 Boliden um den Sieg kämpfen. Das gab es zuletzt im Jahr 2005.

Bei Caterham zeichnete sich der Startverzicht nach den Turbulenzen der vergangenen Tage bereits ab. Inzwischen liegt das Schicksal des Teams sogar in den Händen des Insolvenzverwalters Finbarr O'Connell von der Unternehmensberatung Smith & Williamson. Seine Aufgabe liegt nun in erster Linie darin, dafür zu sorgen, dass die Gläubiger ausbezahlt werden. Den Mitarbeitern wurde empfohlen - solange kein Käufer gefunden ist - vorerst nicht zur Arbeit zu gehen.

Marussia war nach dem schweren Unfall von Jules Bianchi bereits beim letzten Rennen in Russland nur mit dem Wagen von Max Chilton angetreten. Zu diesem Zeitpunkt allerdings noch aus Rücksicht auf den verletzten Franzosen. Nun sind die finanziellen Probleme offenbar so gravierend, dass dem Rennstall schlichtweg das Geld fehlt, um seine Autos und das Team in die USA zu transportieren. Der Gang in die Insolvenz steht wohl kurz bevor.

So wenige Autos wie zuletzt 2005

Auf den Einsatz eines dritten Fahrzeugs der Topteams will die FIA nach Informationen von "Autosport" allerdings verzichten. Aufgrund kommerzieller Rahmenverträge wäre diese Aufforderung zwar möglich, läge aber in einer rechtlichen Grauzone.

Nur 18 Boliden waren in der Formel 1 zuletzt im Jahr 2005 in Monaco am Start. Das Team BAR saß damals eine Rennsperre ab, weil es in Australien von einem illegal installierten Zusatztank Gebrauch gemacht hatte.

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