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Sportpolitik: Olympia-Gegner kritisieren deutsche Bewerbung

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Sportpolitik  

Olympia-Gegner kritisieren deutsche Bewerbung

29.10.2014, 14:11 Uhr | dpa

Sportpolitik: Olympia-Gegner kritisieren deutsche Bewerbung. In Berlin hält sich die Begeisterung für Olympia in Grenzen.

In Berlin hält sich die Begeisterung für Olympia in Grenzen. Foto: Maurizio Gambarini. (Quelle: dpa)

Hamburg (dpa) - Neben den Berliner Olympia-Gegnern hat auch das Bündnis (N)Olympia-Hamburg die geplante deutsche Bewerbung um die Ausrichtung der Spiele 2024 als Verschwendung von Steuergeldern kritisiert.

"Dass Deutschland laut offizieller Olympia Charta für 2024 gar keinen Zuschlag bekommen kann, da es höchstwahrscheinlich im selben Jahr Austragungsort der Fußball-EM sein wird, scheint nicht weiter zu stören", kommentierten die Olympia-Gegner der Hansestadt auf ihrer Homepage die Entscheidung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) - und fügten an: "Es sind ja auch nicht 50 Millionen vom DOSB, die da in ein aufwendiges und von vornherein aussichtsloses Bewerbungsverfahren fließen."

Auch die Olympia-Gegner in der Hauptstadt reagierten mit harscher Kritik auf die DOSB-Entscheidung. "Der DOSB zeigt sich lernunfähig und ignorant", hieß es in einer Mitteilung von NOlympia Berlin vom Mittwoch. Das Bündnis wolle "alles daran setzen, Berlin und Hamburg vor dem Olympischen Größenwahn zu bewahren".

Das DOSB-Präsidium hatte einstimmig beschlossen, sich mit Berlin oder Hamburg für die Olympischen Sommerspiele 2024 - und gegebenenfalls auch 2028 - zu bewerben. Vom Plan, sich am 6. Dezember auf der Mitgliederversammlung in Dresden für eine Stadt zu entscheiden, nahmen die Funktionäre jedoch Abstand. Nun soll die Kandidatenkür erst auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 21. März 2015 erfolgen. Dann ist der Nachfolger von Berlins Regierendem Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) bereits im Amt und auch die am 15. Februar 2015 in Hamburg anstehende Bürgerschaftswahl ist entschieden.

Der Berliner Senat hat derweil noch kein Konzept für die Bürgerbeteiligung an einer Olympia-Bewerbung. Es gebe noch keinen Zeitplan für die Beteiligung und die geplante verbindliche Bürgerbefragung, sagte Senatssprecher Richard Meng. Die entscheidende Phase beginne, sobald sich der DOSB am 21. März auf eine Kandidatenstadt festgelegt habe. Nach einem Parlamentsbeschluss sollen die Bürger selbst entscheiden, ob sich die Hauptstadt für Olympische Spiele 2024 bewirbt. Zuvor sollen sie unter anderem über ein Internetportal auch in die Entwicklung des Konzepts einbezogen werden.

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