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"Jules kämpft weiter"  

Zustand von Bianchi weiterhin "kritisch, aber stabil"

31.10.2014, 08:25 Uhr | sid, dpa

Zustand von Jules Bianchi weiterhin "kritisch, aber stabil". Formel-1-Pilot Jules Bianchi verunglückte beim Großen Preis von Japan schwer. (Quelle: imago/HochZwei)

Formel-1-Pilot Jules Bianchi verunglückte beim Großen Preis von Japan schwer. (Quelle: HochZwei/imago)

Fast vier Wochen nach seinem schweren Unfall befindet sich der französische Formel-1-Pilot Jules Bianchi weiter in einem "kritischen, aber stabilen" Zustand. Dies teilte seine Familie in einem Schreiben seines Rennstalls Marussia mit. Der 25-Jährige wird den Angaben zufolge weiter im Mie General Krankenhaus im japanischen Yokkaichi versorgt.

Eine Verlegung in eine andere Einrichtung sei derzeit nicht geplant. "Jules kämpft in der Tat weiter", hieß es. "Wir gehen die Dinge Schritt für Schritt an."

Wegen finanzieller Probleme kann Marussia wie auch das Team Caterham am Großen Preis der USA (Sonntag, ab 20.45 Uhr im t-online.de Live-Ticker) im texanischen Austin nicht teilnehmen.

Familie von Anteilnahme überwältigt

Obwohl es keine neuen Informationen gebe, wendete sich Bianchis Familie aufgrund der großen Anteilnahme dennoch an die Öffentlichkeit. "Wir wollen unsere aufrichtige Dankbarkeit ausdrücken für die Geduld und das Verständnis, das unserer Familie während dieser sehr schwierigen Zeit entgegengebracht wird." Weitere Informationen zu Bianchis Zustand würden zu gegebener Zeit mitgeteilt. "In der Zwischenzeit Dank an alle, die Jules weiter in ihren Gedanken und Gebeten behalten".

Schumacher-Arzt betreut Bianchi

Der Franzose war beim Großen Preis von Japan in Suzuka am 5. Oktober kurz vor Rennende von der regennassen Strecke abgekommen und unter einen Bergungskran gerast. Bianchi erlitt bei dem Aufprall schwere Hirnverletzungen. Unmittelbar nach seiner Einlieferung ins Krankenhaus musste er notoperiert worden.

Zu dem medizinischen Betreuerteam Bianchis zählt auch Gerard Saillant, Michael Schumachers langjähriger Arzt. Der hochrangige Mediziner gehört auch zu einem "FIA Unfall Gremium", das bis Anfang Dezember die Umstände von Bianchis Unfall aufklären soll.


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