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Formel 1 USA: Vettel startet aus der Boxengasse, Rosberg von der Pole

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Qualifying in Texas  

Pole Position: Rosberg kämpft Hamilton nieder

02.11.2014, 11:45 Uhr | rut, t-online.de

Formel 1 USA: Vettel startet aus der Boxengasse, Rosberg von der Pole. Lewis Hamilton (re.) gratuliert Nico Rosberg zur Pole Position in Austin. (Quelle: xpb)

Lewis Hamilton (re.) gratuliert Nico Rosberg zur Pole Position in Austin. (Quelle: xpb)

Damit hätten die wenigsten gerechnet. Nico Rosberg hat den derzeit so überlegen scheinenden Lewis Hamilton geschlagen. Der Deutsche raste beim Qualifying zum Großen Preis der USA auf die Pole Position und hat damit die besten Voraussetzungen auf den Sieg im Rennen (ab 20.45 Uhr im t-online.de Live-Ticker). "Der erste Platz ist fantastisch", sagte Rosberg. "Aber was zählt, ist das Rennen."

Hamilton musste sich mit dem zweiten Platz zufrieden geben und steht in der Startaufstellung in Austin neben Rosberg. "Ich hatte riesige Probleme mit den Bremsen. Die linke hatte 100 Grad weniger als die rechte", erklärte der 29-Jährige. "Aber selbst ohne das Problem wäre Nico heute wohl schneller gewesen", fügte Hamilton fair hinzu. Dritter wurde Valtteri Bottas im Williams. Adrian Sutil im Sauber überraschte mit dem zehnten Rang, seiner besten Platzierung 2014. "Das hat sehr gut getan. Ich nehme an, es waren die kühlen Temperaturen heute", sagte ein glücklicher Sutil zu Sky.

Vettel startet aus der Boxengasse

Den ersten Qualifikations-Abschnitt entschied Hamilton für sich. Nach seiner ersten schnellen Runde sorgte er mit dem Funkspruch “Ich kann nicht weitermachen“ für einen Schreck. Doch das bezog sich auf den aktuellen Lauf. Der Brite hatte sich bei einem Verbremser die Reifen ruiniert. Nach einem Besuch in der Box ging es weiter.

Sebastian Vettel startet aufgrund eines sechsten Motorenwechsels beim Rennen aus der Boxengasse. Nur fünf sind während einer Saison erlaubt. Deshalb wollte er ursprünglich nicht am Qualifying teilnehmen.

Vettel muss eine Zeit fahren

Gestern änderte Red Bull jedoch seine Pläne. "Seb wird fahren. Auch aus Respekt vor den Zuschauern. Sie wollen den Weltmeister auf der Strecke sehen", erklärte Red-Bull-Teamchef Christian Horner. Die FIA hätte es sicher nicht gerne gesehen, wenn der Weltmeister verzichtet hätte.

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Streng genommen muss Vettel eine Zeit fahren, die innerhalb von 107 Prozent der Topzeit liegt. Ansonsten dürfte er nicht am Rennen teilnehmen. In den meisten Fällen drückt die FIA allerdings ein Auge zu.

Vettel prognostiziert einen Platz unter den besten Zehn

Deshalb begnügte sich Vettel mit einer gezeiteten Runde. Der neue Motor muss schließlich noch drei Rennen halten und geschont werden. Er glaubt daran, im Rennen in die Top Ten fahren zu können. "Realistisch ist sieben, acht, neun, sowas", sagte er zu Sky.

Neben dem Deutschen schieden in Q1 der Lotus von Romain Grosjean (Platz 18), Esteban Gutierrez (16) und Jean-Eric Vergne (15) aus.

Hülkenberg scheitert in Q2

In Q2 stand erstmals Rosberg an der Spitze. Hamilton klagte über Vibrationen und diskutierte laut Sky heftig mit seinem Renningenieur. Spannender konnte es für den Showdown im finalen Abschnitt nicht sein.

Feierabend hatten Daniil Kvyat im Toro Rosso (14), Nico Hülkenberg im Force India (13.), sein Teamkollege Sergio Perez (12.) und Lotus-Pilot Pastor Maldonado (11.).

Kvyat und Button werden strafversetzt

In Q3 setzte sich Rosberg an die Spitze. Diese konnte Hamilton ihm nicht mehr wegschnappen. Besser könnten die Voraussetzungen für Rosberg nicht sein, den Vorsprung von Hamilton in der WM-Wertung wieder aufzuholen. Red-Bull-Pilot Daniel Ricciardo, der noch theoretische WM-Chancen hat, startet von Platz fünf.

Es gibt noch weitere Strafversetzungen. Kvyat wird aufgrund eines Motorenwechels zehn Positionen nach hinten versetzt und Jenson Button (14.) wegen eines Getriebetauschs an seinem McLaren um fünf Plätze.

Modus geändert

Aufgrund der aus finanziellen Gründen fehlenden Formel-1-Teams Caterham und Marussia haben die Rennkommissare den Qualifikationsmodus geändert. Statt der bisher üblichen sechs Fahrer schieden in Q1 und Q2 nur noch vier Piloten aus.

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