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GP der USA: Hamilton weist Rosberg in die Schranken

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Machtdemonstration in Texas  

Hamilton weist Rosberg in die Schranken

02.11.2014, 22:45 Uhr | rut, t-online.de

GP der USA: Hamilton weist Rosberg in die Schranken. Unterschiedliche Gemütslagen: Lewis Hamilton (re.) ist zufrieden, Nico Rosberg enttäuscht. (Quelle: xpb)

Unterschiedliche Gemütslagen: Lewis Hamilton (re.) ist zufrieden, Nico Rosberg enttäuscht. (Quelle: xpb)

Der Große Preis der USA war eine bittere Erfahrung für Nico Rosberg. Der Deutsche, der mit großen Hoffnungen von der Pole Position gestartet war, behauptete zwar zunächst seine Führung, wurde dann aber von Hamilton in einer Demonstration der Stärke überholt. Der Engländer gewann das Rennen vor seinem Teamkollegen und baute den Vorsprung auf 24 Punkte aus. "Das ist eine Riesen-Enttäuschung für mich", sagte Rosberg auf dem Podium. Er habe seinen Rhythmus zu spät gefunden. "Als ich ihn fand, war es zu spät."

Dritter wurde Daniel Ricciardo vor den beiden Williams von Felipe Massa und Valtteri Bottas. Sebastian Vettel, der aus der Boxengasse gestartet war, wurde Siebter.

Crash in Runde eins

Rosberg kam beim Start gut weg und behielt die Spitzenposition vor Hamilton. Dahinter zog Massa an Bottas vorbei auf Rang drei. Ricciardo hatte einen Leistungsverlust an seinem Red Bull und verlor zunächst zwei Positionen.

Wenige Kurven später flogen die Fetzen. Sergio Perez rammte in einer Kurve mit seinem Force India Kimi Räikkönens Ferrari und schob diesen in den Sauber von Adrian Sutil hinein. Viele Teile lagen auf der Strecke und der Bolide von Sutil war nicht mehr fahrtüchtig. Deshalb kam das Safety Car heraus.

Vettel kommt zwei Mal hintereinander in die Box

Nach dem starken Qualifying Sutils war das frühe Aus sehr bitter für ihn. Er habe eine "Breitseite" bekommen, erklärte er Sky: "Es ist total enttäuschend und unnötig. Ich bin gespannt, was Perez zu sagen hat."

Während dieser Phase kam Vettel gleich zwei Mal in die Box. Er wechselte von den harten Reifen auf die weichen und dann wieder auf die harten. Damit hätte er theoretisch gar nicht mehr in die Box gemusst. Die Voraussetzungen für eine Aufholjagd waren ideal.

Dem Weltmeister fehlt der Grip

Allerdings tat sich der Weltmeister schwer und beschwerte sich auch über fehlenden Grip und langsame Rundenzeiten. Und das, obwohl er dieses Szenario das ganze Wochenende geübt hatte. Der Red Bull rutschte auf der Strecke hin und her. Sogar Romain Grosjean im Lotus und Jean-Eric Vergne im Toro Rosso zogen vorbei. Vettel blieb nichts anderes übrig, als noch einmal in die Box zu kommen und Reifen zu wechseln.

Danach arbeitete er sich bis auf Platz sieben vor, kam dann aber überraschenderweise erneut in die Box und fiel wieder auf Position 14 zurück. Doch in den Schlussrunden fuhr er wieder auf Platz sieben vor.

Rosberg wird Hamilton nicht los

Ricciardo dagegen beeindruckte. Er fuhr die schnellste Runde des Rennens.

Rosberg gewann auch den Restart nach der Safety-Car-Phase, konnte Hamilton aber nicht abschütteln. Der Brite hetzte seinen Teamkollegen über den Circuit of the Americas.

Ricciardo schnupft Bottas auf

Dahinter lieferten sich Massa, Bottas und Ricciardo ein Duell um Rang drei. Nach dem Boxenstopp bekämpften sich der Finne und der Australier. Ricciardo konnte mit den langsameren harten Reifen vorbeiziehen. Bottas versuchte immer wieder durch Attacken die Position zurückzuerobern, scheiterte jedoch.

Hamilton schlägt Rosberg auf der Strecke

In Runde 18 fiel mit Nico Hülkenberg der nächste Deutsche aus. Er hatte den "Vortrieb verloren", wie er später bei Sky erklärte und stellte seinen Force India neben der Strecke ab. Damit waren beide Autos des Teams ausgeschieden.

Nachdem Hamilton zunächst 2,5 Sekunden hinter Rosberg zurückgefallen war, kam er nach einem Reifenwechsel wieder heran und zog schließlich in der 24. Runde mit einem tollen Manöver am Deutschen vorbei und schnappte sich die Führung. Danach konnte sich der Engländer auf zwei Sekunden Vorsprung absetzen.

Rosberg versuchte noch einmal alles, wieder aufzuschließen. Hamilton aber kontrollierte das Geschehen souverän.

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