Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport >

Mecklenburg-Vorpommern als Beispiel für Vereinigung

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Mecklenburg-Vorpommern als Vereinigungs-Beispiel

06.11.2014, 16:46 Uhr | dpa

Mecklenburg-Vorpommern als Beispiel für Vereinigung. Unter Wolfgang Remer hat sich in Mecklenburg-Vorpommern eine Kultur des Vereins- und Breitensports entwickelt.

Unter Wolfgang Remer hat sich in Mecklenburg-Vorpommern eine Kultur des Vereins- und Breitensports entwickelt. Foto: Stefan Sauer. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Mecklenburg-Vorpommern steht beispielhaft für Erfolge und Probleme der deutschen Sportvereinigung. Sein Sportchef Wolfgang Remer ist ein Unikat, die übrigen vier Gründungspräsidenten der neuen Landessportbünde sind zumeist wegen Stasi-Belastungen längst nicht mehr im Amt.

Auf der Brache des ganz auf den Leistungssport orientierten "Sportwunders DDR" hat sich unter Remers Führung eine Kultur des Vereins- und Breitensports entwickelt. Bei einer Bevölkerungszahl von 1,6 Millionen sind mit noch immer steigender Tendenz 237 210 Menschen zu Mitgliedern geworden. Dies wertet der 69-Jährige als Erfolg, auch wenn sich der sportliche Organisationsgrad seines Bundeslandes von 14,28 Prozent mit den 34,13 Prozent bundesweit nicht messen kann. Remer gibt zu bedenken, dass der Anstieg in den mittlerweile 1 893 Vereinen erreicht wurde, obwohl Mecklenburg-Vorpommern seit der Wende rund 100 000 Einwohner durch Abwanderung verloren hat.

Vom "Goldenen Sportplan Ost", der nach der Vereinigung zur Angleichung an die Bedingungen in Deutschland West mit sieben Milliarden Euro errechnet worden war, ist in dem strukturschwachen Land mit seiner weit unterdurchschnittlichen Kaufkraft nicht all zu viel angekommen. Trotz finanzieller Engpässe rechnet Remer nicht mit einem Mehr an Unterstützung, "denn mittlerweile ergibt sich ja auch im Westen ein starker Nachholbedarf bei der Verbesserung der Infrastruktur".

Die Not struktureller Geldknappheit, die den Dachverband DOSB zur Abwicklung des Curlings als olympischen Leistungssport veranlasst hat, wird wohl in Mecklenburg-Vorpommern zum Förderstopp bei einigen bisher mit Erfolg betriebenen olympischen Disziplinen führen. Besonders gefördert wird der Spitzensport in einem von insgesamt 19 Olympiastützpunkten, in acht von bundesweit 169 Trainingsorten bei den Bundesstützpunkten der Verbände und in drei von 43 deutschen Elitesportschulen. Besondere Sorgen macht sich Remer um das Ehrenamt, "wer hier Arbeit hat, hat kaum Zeit dafür". Dennoch, und das sagt er als tapferes Fazit: "Für den Sport gibt es kein Ost-West-Problem mehr, genauso wie es kein Nord-Süd-Problem gibt."

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Rutschpartie des Jahres 
Selbst der Schneepflug scheitert an diesem Hügel

Das Video begeistert schon mehr als 22 Millionen Menschen im Internet. Video

Anzeige

Shopping
Shopping
Multimedia-Sale: Technik- artikel stark reduziert

Jetzt zuschlagen: Fernseher, Notebooks, Beamer, Navis u. v. m. zu Toppreisen. bei OTTO

Shopping
Voll im Trend und garantiert keine kalten Füße mehr

Kuschelige weich und warm gefüttert, Boots für gemütliche Tage zuhause. bei BAUR

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal