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Bundesliga: Werder Bremen klettert aus dem Tabellenkeller

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Spielbericht  

Werder klettert mit Skripnik aus dem Tabellenkeller

08.11.2014, 20:26 Uhr | sid

Bundesliga: Werder Bremen klettert aus dem Tabellenkeller. Felix Kroos (li.) und Alejandro Galvez gegen Stuttgarts Alexandru Maxim in den Weg.  (Quelle: dpa)

Die Werder-Profis Felix Kroos (li.) und Alejandro Galvez stellen sich Stuttgarts Alexandru Maxim in den Weg. (Quelle: dpa)

Drittes Pflichtspiel, dritter Sieg: Unter der Regie des neuen Cheftrainers Viktor Skripnik hat Werder Bremen mit dem ersten Dreier vor eigenem Publikum die Rote Laterne an Vize-Meister Borussia Dortmund vorerst weitergegeben. Die Hanseaten schlugen den VfB Stuttgart nicht unverdient mit 2:0 (1:0), die Schwaben rutschten damit auf den 17. Tabellenrang ab, zwei Plätze hinter den Norddeutschen.

Für den Führungstreffer sorgte nach exakt einer halben Stunde Abwehrchef Sebastian Prödl nach einer Ecke seines österreichischen Landsmanns Zlatko Junuzovic. Antonio Rüdiger fälschte den Kopfball Prödls unhaltbar für seinen Torhüter Thorsten Kirschbaum ab. Auch das 2:0 durch Fin Bartels in der 57. Minute hatte seinen Ausgangspunkt in einem Eckstoß von Junuzovic.

Stuttgart vergibt mehrere Tormöglichkeiten

Vor 40.284 Zuschauern im fast ausverkauften Weserstadion wäre für die seit acht Jahren in Bremen sieglosen Schwaben ein Unentschieden allerdings durchaus möglich gewesen. Insbesondere in der ersten Halbzeit vergab die Mannschaft von Coach Armin Veh gleich mehrere gute Tormöglichkeiten.

Martin Harnik verpasste in der 21. Minute eine Hereingabe von Sercan Sararer nur knapp, elf Minuten später verzog Christian Gentner in aussichtsreicher Position einen Kopfball. Ein Fernschuss von Alexandru Maxim strich nur knapp über den Querbalken des Bremer Tores (35.). Dem hatten die Platzherren zunächst nur einen verdeckten Schuss von Junuzovic (3.) entgegenzusetzen.

Auf beiden Seiten viele Fehler im Aufbauspiel

Beiden Mannschaften war die Drucksituation im Abstiegskampf anzumerken. Hüben wie drüben gab es zahlreiche Fehler im Aufbauspiel.

Nach dem Seitenwechsel nahm der Druck der Gäste spürbar zu. Skripnik reagierte und ersetzte Eljero Elia durch den defensiv deutlich stärkeren Assani Lukimya, um die Abwehr zu stärken. Nach dem 2:0 legte sich die Nervosität bei den Grün-Weißen von Minute zu Minute, die Stuttgarter konnten aus ihrer Feldüberlegenheit kein zählbares Kapital schlagen. Prödl und Junuzovic waren die stärksten Akteure aufseiten der Gastgeber.

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