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"Kann so nicht weitergehen"  

Krise bei Hertha BSC weitet sich aus

09.11.2014, 09:39 Uhr | t-online.de

Krise bei Hertha BSC weitet sich aus. Per Ciljan Skjelbred (vorne) und Hajime Hosogai lassen nach der Hertha-Pleite enttäuscht den Kopf hängen. (Quelle: dpa)

Per Ciljan Skjelbred (vorne) und Hajime Hosogai lassen nach der Hertha-Pleite enttäuscht den Kopf hängen. (Quelle: dpa)

Hertha BSC im freien Fall: Der Hauptstadtklub kassierte gegen Hannover 96 durch die 0:2 (0:1)-Heimpleite die dritte Pflichtspielniederlage in Folge. Nach dem peinlichen Pokal-Aus in Bielefeld und dem 1:3 in Paderborn war die Stimmung in Berlin ohnehin schon angespannt, nach der erneut enttäuschenden Leistung dürfte sich die Lage nicht verbessern.

"So kann es nicht weitergehen", bilanzierte Abwehrspieler Peter Pekarik nach der Partie bei "sky", während bei seinem Mittelfeldkollegen Per Skjelbred Ratlosigkeit herrschte: "Wir versuchen, alles richtig zu machen und es klappt einfach nicht. Jetzt müssen wir uns zusammensetzen und über die Fehler nachdenken."

"Meine Mannschaft ist total geknickt"

Für Hertha-Coach Jos Luhukay war das schwache Auftreten seiner Elf eine Frage des nicht vorhandenen Selbstbewusstseins. "Meine Mannschaft ist total geknickt, heute fehlte die totale Überzeugung", sagte der Niederländer. "Bei beiden Gegentoren haben wir individuelle Fehler gemacht, das verfolgt uns dann natürlich."

Die individuellen Fehler, die Luhukay ansprach, machte vor beiden Toren der Gäste Marvin Plattenhard. Zunächst kam der Linksverteidiger bei einem Eckball von Hannovers Hiroshi Kyotake zu spät, sein Gegenspieler Jimmy Briand traf aus zehn Metern zum 0:1 (44. Minute). Den zweiten Gegentreffer durch Kyotake (76.) leitete Plattenhard durch einen Fehlpass im Mittelfeld ein.

Unterstützung für Plattenhard

Trotzdem stand Luhukay dem Unglücksraben nach dem Spiel bei. "Der Junge tut mir unheimlich leid", sagte der 51-Jährige. "Wir werden daran arbeiten, gemeinsam ihn wieder aufzubauen."

Mit nur elf Zählern aus elf Spielen müssen die Berliner sich in der Tabelle nach unten orientieren, statt einem Platz im oberen Mittelfeld heißt die Realität nun vorerst Abstiegskampf.

"Werden niemanden hindern, vom Europapokal zu träumen"

Ganz anders war die Stimmungslage bei den Gästen aus Hannover. "Wir waren über 90 Minuten die bessere Mannschaft, waren von Beginn an konzentriert", bilanzierte Sportdiektor Dirk Dufner. Nach drei Bundesliga-Siegen am Stück können die 96er den Blick nach oben richten, auch wenn Dufner Understatement pflegte: "Wir werden niemanden daran hindern, vom Europapokal zu träumen, aber wir werden das nicht tun."

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