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Formel 1: Bernie Ecclestone denkt an Aufspaltung der Königsklasse

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"Erste und zweite Liga"  

Ecclestone denkt an Aufspaltung der Königsklasse

09.11.2014, 16:48 Uhr | dpa, sid

Formel 1: Bernie Ecclestone denkt an Aufspaltung der Königsklasse. Formel-1-Boss Bernie Ecclestone kann sich neben der Konstrukteurs-WM auch eine Team-WM vorstellen. (Quelle: AP/dpa)

Formel-1-Boss Bernie Ecclestone kann sich neben der Konstrukteurs-WM auch eine Team-WM vorstellen. (Quelle: AP/dpa)

Neue Reform in der Formel 1? In der grassierenden Finanzkrise der kleineren Rennställe kann sich Chefpromoter Bernie Ecclestone eine Aufspaltung der Königsklasse in eine erste und zweite Liga vorstellen. "Vielleicht ist es eine Idee, neben der Konstrukteurs- eine Team-Weltmeisterschaft zu veranstalten", sagte der 84-Jährige am Rande des Großen Preises von Brasilien (jetzt im t-online.de Live-Ticker).

In der ersten Liga würden demnach weiter die großen vier Teams Ferrari, Mercedes, Red Bull (Renault) und McLaren (ab 2015 Honda) mit großen Motorenherstellern im Rücken fahren. Daneben würden kleinere Teams ohne Konzernunterstützung wie Williams, Lotus, Sauber oder Force India ihren eigenen Wettbewerb austragen, ohne sich wegen der ausufernden Kosten in den Ruin zu stürzen.

Ecclestone: "Gebt nicht mehr aus, als ihr habt"

Die Krisengespräche in Brasilien um eine mögliche Reduzierung der Ausgaben und eine Reform der Verteilung der Preisgelder nannte Ecclestone "Zeitverschwendung" und gab den um ihre Existenz kämpfenden Rennställen einen Rat mit auf den Weg: "Gebt nicht mehr aus, als ihr habt."

Mallya: Kosten steigen, Einnahmen nicht

Sauber-Teamchefin Monisha Kaltenborn sprach sich derweil für eine Veränderung aus. "Es muss etwas passieren", sagte Kaltenborn, die aus lauter Not gerade erst Adrian Sutil gefeuert und in Felipe Nasr (Brasilien) einen weiteren Bezahlfahrer für die kommende Saison verpflichtet hat, um halbwegs über die Runden zu kommen. "Es kann nicht sein, dass dieser Sport Milliardenumsätze generiert und wir es nicht schaffen, elf Teams am Leben zu erhalten."

Vijay Mallya, Besitzer von Force India, sagte: "Die Kosten sind gestiegen, die Einnahmen jedoch nicht proportional dazu. Das macht keinen Sinn."

Ecclestone nennt Crowdfunding eine "Katastrophe"

Doch damit stoßen sie bei Ecclestone auf taube Ohren. Die Aktion von Caterham, Fans über die Crowdfunding-Website www.crowdcube.com/caterham um Geld zu bitten, damit ein Start beim Saisonfinale in Abu Dhabi (23. November) möglich ist, nannte Ecclestone schlichtweg eine "Katastrophe". Er wolle in der Formel 1 keine Bettler, die mit dem "Klingelbeutel" durch die Gegend laufen: "Wenn die Leute es sich nicht leisten können, in der Formel 1 zu sein, müssen sie etwas anderes finden, das sie tun können."

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