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Formel 1: WM-Chancen von Nico Rosberg sind weiter gering

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Trotz Hoffnungsschimmer in Brasilien  

Rosbergs WM-Chancen sind weiter gering

12.11.2014, 07:41 Uhr | rut, t-online.de

Formel 1: WM-Chancen von Nico Rosberg sind weiter gering. Das Duell zwischen Lewis Hamilton (li.) und Nico Rosberg geht in die letzte Runde. (Quelle: xpb)

Das Duell zwischen Lewis Hamilton (li.) und Nico Rosberg geht in die letzte Runde. (Quelle: xpb)

Nico Rosberg hat seine WM-Chancen beim Großen Preis von Brasilien verbessert. Dennoch muss er beim Saisonfinale in Abu Dhabi Punkte gut machen auf den WM-Führenden Lewis Hamilton, will er sich den Traum vom Titel erfüllen.

Die Rechenbeispiele sind klar. Wenn er das letzte Rennen der Formel-1-Saison 2014 gewinnt, darf sein Mercedes-Rivale maximal als Dritter ins Ziel kommen. Dann setzt sich Rosberg 32 Jahre nach seinem Vater Keke die Krone auf. Aber wie realistisch ist das eigentlich? t-online.de hat für Sie die Chancen des Deutschen im Showdown der "Krieg der Sterne" analysiert.

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Hat Nico Rosberg noch eine Chance auf den WM-Titel?

Die Kandidaten auf Platz zwei

Rosberg muss 17 Zähler auf seinen Mercedes-Kontrahenten wett machen. Das klingt viel. Allerdings werden in dem Emirat doppelte Punkte verteilt. Der Sieger bekommt 50 Zähler. Trotzdem kann Rosberg nicht aus eigener Kraft gewinnen. Sollte er nach 55 Runden als Erster die Ziellinie passieren, muss mindestens ein weiterer Pilot vor Hamilton ins Ziel kommen. Aber wer soll das sein? Die anderen Teams sind Mercedes deutlich unterlegen. Läuft alles normal, gibt es eigentlich keine Möglichkeit für die Konkurrenten an den Silberpfeilen vorbeizukommen. In 18 Rennen kam es genau drei Mal vor, dass Mercedes nicht die Plätze eins und zwei belegte, wenn die Sternfahrer das Ziel erreichten.

Rosbergs Hoffnungen ruhen auf Williams. Daniel Ricciardo ist zwar Dritter in der WM-Wertung und der Yas Marina Circuit liegt Red Bull traditionell, aber das Williams-Team scheint am Saisonende stärker zu sein. Die weißen Boliden verfügen über die beste Höchstgeschwindigkeit, die sogar die von Mercedes übersteigt. Das ist eine Waffe am Ende der beiden langen Geraden. "Ich weiß nicht, wer in der Lage ist Zweiter zu werden", zitiert "autosport.com" Rosberg. "Vielleicht kann Williams einen Glücksschlag landen." Dass der WM-Zweite von Glück redet, spricht allerdings Bände.

Start- und Safety-Car-Phasen

Überholen ist nicht leicht auf dem Yas Marina Circuit. Aufpassen muss Hamilton vor allem beim Start. Für ihn gilt es, gut wegzukommen, damit er nicht in irgendwelche Scharmützel gerät und einen Ausfall riskiert. Ein Restart nach Safety-Car-Phasen stellt ein ähnliches Risiko dar. Allzu sehr sollte Rosberg aber nicht darauf hoffen. Denn in fünf Jahren wurde Bernd Mailänder nur drei Mal zu einem Einsatz gerufen. Drei Rennen gingen ohne Safety Car über die Bühne. Zudem werden sich die anderen Piloten am 23. November hüten, einem der beiden Sternfahrer in die Karre zu fahren und so die WM zu entscheiden.

Faktor Zuverlässigkeit

Ein Ausfall oder ein technisches Problem ist realistischer, als das ein Konkurrent auf der Strecke an den Silberpfeilen vorbei kommt. Hamilton fiel in dieser Saison bereits drei Mal aus, allerdings einmal aufgrund des Zusammenstoßes mit Rosberg in Belgien. In Deutschland und in Ungarn, als Hamilton nur Dritter wurde, war ebenfalls nicht er, sondern die Technik verantwortlich.

Den Deutschen ereilte der technische K.o. zwei Mal. Nur in Ungarn kam er nicht auf einem der ersten beiden Plätze ins Ziel. Auch wenn das Rennen wegen eine nassen Strecke turbulent war, wäre Rosberg wohl nicht Vierter geworden, wäre sein Silberpfeil rund gelaufen.

Mercedes will eine Entscheidung aufgrund der Technik auf jeden Fall verhindern. "Alle Teile, die in Abu Dhabi im Auto sein werden, werden doppelt gecheckt werden und wenig Laufleistung haben", sagte Teamchef Toto Wolff zu RTL. Aufsichtsratsboss Niki Lauda war zuversichtlich, die Zuverlässigkeit im Griff zu haben. Auch wenn man einen Ausfall nie ganz ausschließen könne. Sollte Hamilton ausscheiden, muss Rosberg mindestens Fünfter werden, um sich Weltmeister 2014 nennen zu dürfen.

Nerven und Fahrfehler

Neben der Zuverlässigkeit des Autos ist die des Fahrers ein entscheidender Faktor. Hamilton hat in Sao Paulo Schwäche gezeigt und sich einen Dreher geleistet. Selbstverständlich spielt der 29-Jährige das herunter, aber für Rosberg war das "gut zu sehen", zitiert ihn "autosport.com". Er hofft, dass das Selbstvertrauen des WM-Spitzenreiters ein wenig gelitten hat. Die Nerven werden mit Sicherheit ein Rolle spielen.

Ein Dreher ist immer möglich, allerdings sind die Auslaufzonen in Abu Dhabi großzügig und asphaltiert, was einen Einschlag oder Ausfall unwahrscheinlich macht. Zeit kostet ein Ausflug abseits der Strecke aber allemal und es besteht die Chance, sich die Reifen zu ruinieren.

Hamilton ist in Abu Dhabi bereits zwei Mal ausgeschieden

Rosberg hat seine Chancen in Brasilien verbessert, doch Hamilton ist nach wie vor in einer komfortablen Situation. Der Weltmeister von 2008 startete in Abu Dhabi bereits zwei Mal von der Pole Position, und stand 2011 ganz oben auf dem Podium. Zwei Mal allerdings kam er bereits nicht ins Ziel. Rosberg wartet noch auf seinen ersten Sieg im Emirat, doch das wäre in dieser Saison nur die halbe Miete.

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