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Sportpolitik: Neureuther sieht offene Fragen bei Anti-Doping-Gesetz

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Sportpolitik  

Neureuther sieht offene Fragen bei Anti-Doping-Gesetz

13.11.2014, 08:58 Uhr | dpa

Sportpolitik: Neureuther sieht offene Fragen bei Anti-Doping-Gesetz. Felix Neureuther begrüßt generell das geplante Anti-Doping-Gesetz.

Felix Neureuther begrüßt generell das geplante Anti-Doping-Gesetz. Foto: Karl-Josef Hildenbrand. (Quelle: dpa)

Levi (dpa) - Deutschlands alpiner Skistar Felix Neureuther ist grundsätzlich für ein Anti-Doping-Gesetz in Deutschland, sieht aber noch viele offene Fragen.

"Ich finde es gut, definitiv. Aber man muss sich Gedanken machen, wie man das beurteilt. Es handelt sich bei einem Dopingvergehen im Spitzensport meiner Ansicht nach um Betrug und Wettbewerbsverzerrung. Ein Tatbestand, der ganz klar und hart sanktioniert gehört", sagte Neureuther der Nachrichtenagentur dpa vor dem Weltcup-Wochenende im finnischen Levi.

"Deutschland ist Vorreiter, das ist auch gut so. Aber andere Nationen müssen definitiv nachziehen", meinte der 30-Jährige. "Denn wir messen uns ja auch in einem internationalen Teilnehmerfeld. Egal welcher Nation ein Sportler angehört, Grundlage für eine Sanktionierung sollte ein einheitliches Gesetz sein."

Tritt das am Mittwoch vorgestellte Gesetz unverändert in Kraft, müssen dopende Spitzensportler mit einer Gefängnisstrafe von bis zu drei Jahren rechnen. Hintermänner könnten für zehn Jahre eingesperrt werden. Amateursportler sollen von dem Gesetz nicht betroffen sein.

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