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FIFA-Bericht: Katar gibt sich zurückhaltend - England verärgert

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Fußball  

Katar zurückhaltend zu FIFA-Bericht - England verärgert

14.11.2014, 10:28 Uhr | dpa

 FIFA-Bericht: Katar gibt sich zurückhaltend - England verärgert. FIFA-Präsident Joseph Blatter bei der Vergabe der WM 2022 an Katar.

FIFA-Präsident Joseph Blatter bei der Vergabe der WM 2022 an Katar. Foto: Walter Bieri. (Quelle: dpa)

Doha (dpa) - Die Organisatoren der Fußball-WM 2022 in Katar haben sich zurückhaltend zur Vorlage des Berichts über die Vergabe des Turniers durch die Ethikkommission der FIFA geäußert.

"Wir haben die Stellungnahme des Vorsitzenden der rechtsprechenden Kammer erhalten und wollen diese erst gewissenhaft prüfen, ehe wir sie kommentieren", hieß es am Donnerstag in einer ersten Reaktion aus Doha. "Wie schon in der Vergangenheit betont, haben wir voll mit der Ethikkommission kooperiert und glauben weiterhin daran, dass eine faire Bewertung die Rechtschaffenheit und Qualität unserer Bewerbung demonstrieren wird."

Der russische Sportminister Witali Mutko begrüßte den FIFA-Freispruch Russlands. "Ich wusste, dass es so sein würde. Unsere Bewerbungskampagne war absolut sauber", sagte Mutko in Moskau der Agentur Tass. "Ich bin froh, dass ein Schlussstrich unter diese Geschichte gezogen wurde."

Englands Fußballverband reagierte verärgert auf den Bericht der FIFA-Ethikkommission. "Wir akzeptieren keinerlei Kritik an der Integrität von Englands Bewerbung oder an den daran beteiligten Personen", betonte die FA in einer Stellungnahme. Die rechtsprechende Kammer der FIFA-Ethikkommission hatte den Engländern in ihrer Stellungnahme zur WM-Vergabe für 2018 und 2022 zweifelhafte Praktiken vorgeworfen. Die FA habe versucht, die Gunst des ehemaligen FIFA-Vizepräsidenten Jack Warner aus Trinidad & Tobago mit unmoralischen Angeboten zu erwerben.

"Wir haben eine transparente Bewerbung vorgelegt und, wie der Bericht zeigt, bereitwillig mit den Ermittlern kooperiert", beteuerte der englische Verband. Zudem stelle man fest, dass die angeblichen Verfehlungen auch nach Meinung der Ethikhüter keinen schädlichen Einfluss auf das WM-Bewerbungsverfahren in seiner Gesamtheit gehabt hätten.

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