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Fußball: stimmen zum FIFA-Bericht zur WM-Vergabe

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Fußball  

stimmen zum FIFA-Bericht zur WM-Vergabe

14.11.2014, 14:58 Uhr | dpa

Fußball: stimmen zum FIFA-Bericht zur WM-Vergabe. FIFA-Präsident Joseph Blatter bei der Vergabe der WM 2022 an Katar.

FIFA-Präsident Joseph Blatter bei der Vergabe der WM 2022 an Katar. Foto: Walter Bieri. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Die Nachrichtenagentur dpa hat die internationalen Pressestimmen zum FIFA-Bericht zur WM-Vergabe zusammengestellt.

GROSSBRITANNIEN:

"Guardian": "Fifa, das Regierungsorgan des Weltfußballs, hat sich vor der ganzen Welt lächerlich gemacht."

"Independent": "Zerstört die Computer, verleugne den Mann, der angeblich die Bestechungsgelder übergeben hat, oder lass einfach einen höflichen amerikanischen Anwalt nicht rein, der gerne ein paar Fragen stellen würde. Der Bericht von Hans-Joachim Eckert hat wahrhaftig gezeigt, wie der englische Fußballverband mal wieder eine Lektion in Fifa-Politik bekommen hat."

"Daily Mail": "Die Fifa ist krank und korrupt."

"Daily Telegraph": "Die FIFA muss den Garcia-Report vollständig offenlegen und Neuwahlen für 2022 durchführen"

"The Times": "Das Blatter-Imperium schlägt zurück"

ITALIEN:

"Gazzetta dello Sport": "Die Fälle Russland und Katar ad acta gelegt, aber wie viele Zweifel. Es ist kein schönes Schauspiel, das die FIFA bietet. Sogar ein Kind würde verstehen, dass da etwas nicht stimmt. Für uns normal Sterbliche bleibt der berechtigte Zweifel: Wirklich sicher, dass alles sauber ist?"

"Corriere dello Sport": "Schande ohne Ende. Die FIFA sagt, es gab keine Korruption, aber der Chef der 007 widerspricht."

"La Repubblica": "WM und Korruption, die Schande der FIFA."

"Corriere della Sera": "Eine Farce der FIFA. Zwischen Skandal und Posse, der Fall der Fußball-WMs in Russland und Katar bleibt offen und stürzt die Regierung von Joseph Blatter erneut in Verlegenheit."

SPANIEN:

"Marca": "Bürgerkrieg in der FIFA. Russland und Katar werden gegen den García-Bericht als Ausrichter der Weltmeisterschaften 2018 und 2022 bestätigt."

"Sport": "Die FIFA bricht entzwei. Der Freispruch vom Vorwurf der Korruption für Russland und Katar zerreißt den Verband."

"La Vanguardia": "Die FIFA wäscht Russland und Katar rein. Es gab Geschenke, Partys, Geheimvereinbarungen zwischen den Kandidaten, verwerfliches Benehmen, Zerstörungen von Computern, Entlassungen, Rücktritte ... Alles nicht weiter schlimm, meint die FIFA."

"AS": "Noch fehlt ein Kapitel in dieser Geschichte: Dass alle 435 ursprünglichen Seiten des García-Berichts zur Gänze und ohne jede Zensur veröffentlicht werden."

"Mundo Deportivo": "Krise in der FIFA. Die beiden Kammern der Ethik-Kommission sind sich uneinig."

"El País": "Offener Krieg in der FIFA. Der Chefermittler zeigt an, dass der oberste Fußballverband die Schlussfolgerungen des Berichts über die Wahl von Russland 2018 und Katar 2022 verfälscht hat."

FRANKREICH:

"L'Equipe": "Der Basar geht weiter. Der Autor des Berichts über die WM-Vergabe 2018 und 2022 stellt die milde Darstellung infrage, wie sie von der FIFA am Donnerstag gegeben wurde. Und er hofft, in der Berufung gehört zu werden."

"Le Figaro": "Dunkle Machenschaften à la FIFA. Die Auslegung des Untersuchungsberichts über die WM-Vergabe an Russland und Katar spaltet den Verband. Und sie wirft ganz schön viele Fragen auf."

"Libération": "Korruption, die hat es laut FIFA nicht in dem Maße gegeben, dass das Vergabeverfahren neu aufgerollt werden müsste. Es war keine große Überraschung, dass die FIFA nicht davon ausgeht, die WM-Organisation 2018 und 2022 infrage zu stellen."

SCHWEIZ:

"Tages-Anzeiger" (Zürich): "Das Urteil überrascht nicht. Es ist zu erwarten gewesen. Hatte ernsthaft jemand gedacht, es lege sich einer mit Russlands Präsident Wladimir Putin an und nehme ihm ein Prestigeobjekt weg? Hat jemand geglaubt, die arabische Welt werde mit einem Nein zu Katar bloßgestellt, gerade jetzt, da sie derart in Aufruhr ist?"

"Neue Zürcher Zeitung": "Auch wenn Russland und Katar juristisch nun weißgewaschen sind, die WM-Veranstalter werden weiter im Fokus sein. An beiden Orten bereitet das politische Umfeld Sorgen; beim Wüstenstaat kommt hinzu, dass um den idealen Austragungstermin gerungen wird. Es ist jedenfalls viel zu früh zum Aufatmen."

ÖSTERREICH:

"Die Presse": "Wer wird denn so kleinlich sein und sich darüber beschweren, dass die Russen ihre Computer aus der Bewerbungsphase zerstört haben? Oder dass Katar da und dort kleine Finanzspritzen verteilt hat, etwa an den Afrikanischen Verband, der zahlreiche Stimmen. hat?"

"Der Standard": "Die Fifa gibt sich der Lächerlichkeit preis."

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