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Formel-1-Saison 2014: von Freundschaft, Streit und Tragödien

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Formel-1-Jahr 2014  

Von Freundschaft, Streit und Tragödien

20.11.2014, 16:37 Uhr | rut, t-online.de

Formel-1-Saison 2014: von Freundschaft, Streit und Tragödien. Von guten Freunden zu erbitterten Rivalen: Lewis Hamilton (vorne) und Nico Rosberg. (Quelle: imago/LAT Photographic)

Von guten Freunden zu erbitterten Rivalen: Lewis Hamilton (vorne) und Nico Rosberg. (Quelle: imago/LAT Photographic)

Die Formel-1-Saison 2014 wurde geprägt von einem dramatischen Titelkampf, dem Niedergang des dominierenden Dauer-Champions und der Tragödie um Jules Bianchi. Außerdem kreiste der Pleitegeier immer drohender über der Königsklasse.

Das abgelaufene F1-Jahr hatte alle Komponenten, die eine aufregende Geschichte braucht. (zur Foto-Show mit den Highlights des Jahres 2014)

Neue Regeln sorgen für Spott und einen Machtwechsel

Die Saison begann mit einer Revolution. Ein Haufen neuer Regeln hielten Einzug in die Formel 1. Dinge wie Spritverbrauch waren auf einmal von Bedeutung. Als die Boliden vorgestellt wurden, sorgten die tiefen Nasen für viel Spott. Als am prägendste Neuerung stellte sich jedoch die Rückkehr der Turbomotoren heraus. Denn diese verursachten einen Machtwechsel. Plötzlich war Mercedes der Konkurrenz haushoch überlegen. Der Silberpfeil konnte nur sich selbst schlagen.

Schnell wurde deutlich, dass die beiden Sternfahrer Nico Rosberg und Lewis Hamilton den Titel unter sich ausmachen würden. Und das Duell wurde ein dramatisches. Zunächst traten die beiden als Freunde gegeneinander an und scherzten nach den Rennen auf dem Podium miteinander. Doch in Monaco erhielt die Freundschaft einen ersten Knacks. Später kam es sogar zu einer Renn-Kollision zwischen dem Deutschen und dem Engländer. Die Situation eskalierte. Irgendwann sprachen die beiden nur noch übereinander, nicht mehr miteinander. Doch nach dem letzten Rennen, dass so dramatisch für Rosberg verlief, gab es eine versöhnliche Geste zwischen den Rivalen.

Vettel und Red Bull leben sich auseinander

Auch sportlich schenkten sie sich nichts. Zunächst holte sich Hamilton die WM-Führung, dann zog Rosberg vorbei und setzte sich gehörig ab. Doch der Engländer kämpfte sich mit fünf Siegen in Folge zurück, so dass der "Krieg der Sterne" im letzten Rennen in die Entscheidung ging.

Sebastian Vettel musste sich erst an die Nebenrolle gewöhnen. Vorbei waren die Zeiten, in denen er die Konkurrenz nach Belieben dominierte. Nicht nur das - plötzlich spielte er in seinem eigenen Team nicht mehr die erste Geige. Sein neuer Teamkollege fuhr dem viermaligen Weltmeister ein ums andere Mal um die Ohren und ließ ihn regelmäßig schlecht aussehen. Red Bull und Vettel entfernten sich immer mehr. Am Ende stand die Trennung und der Wechsel Vettels zu Ferrari.

Die Bianchi-Tragödie

Das traurigste Kapitel wurde beim Großen Preis von Japan geschrieben. Ein Rennen, bei dem der Himmel schon vor Beginn seine Pforten geöffnet hatte, sollte als schwarzer Tag enden. Jules Bianchi flog auf regennasser Piste ab und krachte mit seinem Marussia in einen Kran, der gerade den Sauber von Adrian Sutil barg. Der Franzose kam mit schweren Kopfverletzungen ins Krankenhaus, auch sieben Wochen später ist sein Zustand noch kritisch.

Von dem Unglück hatte zunächst kaum jemand etwas mitbekommen. Als das Rennen vorzeitig abgebrochen wurde, herrschte Verwunderung. Die Fahrer wurden informiert, um Jubelbilder wie beim Todesrennen von Ayrton Senna 1994 zu vermeiden. Der Unfall legte eine lähmende Schockstimmung über den Formel-1-Zirkus.

Sorge um das liebe Geld

Als die Show weiterging, übernahmen auf der Strecke wieder die Silberpfeile das Kommando. Doch außerhalb blieb es turbulent: Das Team von Bianchi sollte nur noch in einem Rennen an den Start gehen. Marussia war pleite. Caterham plagten die gleichen Sorgen. Während bei Marussia die Garagen mittlerweile endgültig geschlossen sind, kämpft Caterham ums Überleben.

Auch Williams, Sauber und Force India beklagten die ungleiche Verteilung der Gelder. Die großen Teams bekommen den Haupteil, eine solidarische Aufteilung, wie in der Bundesliga gibt es nicht. Es werden Gespräche geführt. Ein Lösung wurde bislang nicht gefunden. Dieses Problem wird die Formel 1 wohl noch mit ins neue Jahr nehmen.

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