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Der Triumph von Lewis Hamilton ist ein Sieg der Gerechtigkeit

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Kommentar zum Formel-1-Finale  

Hamiltons Triumph ist ein Sieg der Gerechtigkeit

24.11.2014, 07:59 Uhr | t-online.de

Der Triumph von Lewis Hamilton ist ein Sieg der Gerechtigkeit.

Bis zum Schluss hatten die Formel-1-Fans in Deutschland gehofft, Nico Rosberg könnte seinen Mercedes-Teamrivalen Lewis Hamilton WM-Kampf irgendwie noch schlagen. Doch seien wir ehrlich: Hätte er den Titel verdient gehabt? Nein! Ein Rosberg-Triumph hätte sich - man muss es so deutlich sagen - wie Diebstahl angefühlt.

Hamilton war über neun Monate und vor allem in den entscheidenden Momenten der klar bessere Fahrer. Was Rosberg auch anstellte, sein Stallrivale hatte immer die passende Antwort parat. Der Wiesbadener war letztlich wehrlos gegen einen in der zweiten Saisonhälfte immer stärker werdenden Hamilton. Nach diversen zweiten Plätzen im WM-Endspurt und sogar nur einem 14. Platz im Finale wegen technischer Probleme konnte Rosberg einem fast schon leid tun.

Hamilton trotzte allen Widrigkeiten und holte sogar aussichtslose Rückstände wieder auf. Neigte der britische Heißsporn in der Vergangenheit auf der Überholspur fahrend noch zur Überheblichkeit und zu Leichtsinnsfehlern, gab er sich dieses Jahr keine Blöße. Anstatt sich von seinen Emotionen leiten zu lassen, fuhr er überlegt und intelligent. So paradox es klingt: Hamilton hat sich Rosbergs Stärken zu eigen gemacht und ist so zum kompletten Fahrer gereift.

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Rosberg-Titel hätte faden Beigeschmack gehabt

Und dann wären da noch die aberwitzigen und selbst im Fahrerlager höchstumstrittenen doppelten Punkte, die im Finale vergeben wurde. Hätte Rosberg Hamilton aufgrund dessen tatsächlich noch abgefangen, wäre sein Triumph mit einem faden Beigeschmack belastet gewesen und als Titel der Rechenspiele in die Geschichtsbücher eingegangen. "Normalerweise hätte aber Hamilton…", hätte es wohl auf immer und ewig geheißen.

Zudem wäre der WM-Titel für Rosberg schlichtweg unfair gewesen. Hamilton hat in dieser Saison unter dem Strich mehr als doppelt so viele Siege (11:5) auf dem Konto. So gesehen kann Hamiltons zweiter WM-Titel nach 2008 auch als Sieg der Gerechtigkeit und des Sports gesehen werden.

Hamiltons Stärken machen Rosberg schnell

Trotz des verlorenen Titelkampfs kann sich aber auch Rosberg als Gewinner fühlen. Er hat einen Riesenschritt nach vorne gemacht und ebenfalls viel gelernt von seinem Teamkollegen. Rosberg ist längst nicht mehr der liebe, nette und brave Nico. Er ist härter, bissiger und rücksichtloser geworden. Hamiltons Stärken haben auch Rosberg auf ein neues Level gehoben. Das lässt hoffen - für die nächste Saison.

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