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Mark Webber rechnet mit der Formel 1 ab

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"Fahrer und Fans frustriert"  

Mark Webber rechnet mit der Formel 1 ab

20.11.2014, 09:43 Uhr | t-online.de

Mark Webber rechnet mit der Formel 1 ab. Entwicklung in die falsche Richtung: Mark Webber sorgt sich um die Formel 1. (Quelle: imago)

Entwicklung in die falsche Richtung: Mark Webber sorgt sich um die Formel 1. (Quelle: imago)

Mark Webber hat offenbar mit der Formel 1 abgeschlossen. Der Australier, bis 2013 langjähriger Teamkollege von Sebastian Vettel bei Red Bull und derzeit für Porsche in der Langstrecken-WM aktiv, kritisiert die Königsklasse des Motorsports in scharfen Tönen. "Die Autos und die Technik waren bis Mitte der 2000er Jahre einfach anders. Die Entwicklung der letzten drei, vier Jahre war kein Dienst am Kunden, den Fans", sagte der 38-Jährige in eine Interview mit den "Salzburger Nachrichten".

Nach Ansicht Webbers, der schon länger kein komplettes Formel-1-Rennen mehr im TV verfolgt hat, entwickeln sich einige Dinge in die falsche Richtung. "Zuletzt war ich beim Autofahren, hörte im Radio dem Rennen in Brasilien zu. 85 Prozent der Übertragung ging es um Reifen. Das frustriert - die Fahrer genauso wie die Fans", sagte der WM-Dritte von 2010, 2011 und 2013.

In dem Zusammenhang nannte er den verstellbare Heckflügel (DRS), der für künstliche Überholvorgänge sorgt, "peinlich". Und bei bis zu vier Boxenstopps in einem Rennen würde niemand mehr durchblicken.

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Hat Mark Webber Recht mit seiner Kritik an der Formel 1?

Die größten Talente werden verprellt

Webber kritisierte zudem, dass die Formel 1 die größten Nachwuchshoffnungen verprellt. "Heute kommt ein Junger mit größtem Talent, der sich täglich im Training fast alle Knochen bricht, nicht in die Formel 1, weil er schon die 400.000 Euro für einen einzigen F1-Testtag nicht aufbringen kann", echauffierte sich der Mann aus Down Under. Stattdessen würden Bezahlfahrer am Ende des Feldes herumfahren. "Wir sollten die absolut besten Fahrer in der Formel 1 haben", forderte er.

Ob allerdings schon ein 17-Jähriger, wie der nächstjährige Toro-Rosso-Fahrer Max Verstappen, in der Königsklasse Gas geben sollte, hinterfragt auch der Australier. "Ich weiß nicht, ob Leute 400 Euro für ein Ticket zahlen wollen, um einen 17-Jährigen fahren zu sehen."

Dass es Verstappen schon so früh in die Formel 1 geschafft hat, ist für Webber ein Indiz dafür, dass die Qualität der Fahrer in der Formel 1 immer mehr nachlässt. "Verstappen war in den Trainingseinheiten, die er schon bestreiten durfte, schon weiter als frühere Debütanten nach etlichen Monaten", sagte er. Junge Piloten hätten den Respekt vor der Formel 1 verloren, die Königsklasse sei nur noch eine etwas stärkere GP2, betonte Webber. Sein Fazit: "Das ist nicht die Formel 1, die wir alle gewohnt waren."


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