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Sportpolitik: Bach erwartet Zustimmung für sein IOC-Reformpaket

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Sportpolitik  

Bach erwartet Zustimmung für sein IOC-Reformpaket

20.11.2014, 16:11 Uhr | dpa

Sportpolitik: Bach erwartet Zustimmung für sein IOC-Reformpaket. IOC-Präsident Thomas Bach glaubt, dass seine Reformen Zustimmung finden.

IOC-Präsident Thomas Bach glaubt, dass seine Reformen Zustimmung finden. Foto: Jean-Christophe Bott. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - IOC-Präsident Thomas Bach lässt sich auch von der Kritik der Olympia-Gegner nicht beirren. Der Ober-Olympier aus Tauberbischofsheim gibt sich optimistisch, dass sein Reformpaket zur Neuausrichtung der Ringe-Organisation abgesegnet wird.

"Ich kann nur sagen, im Moment höre ich Zustimmung und Ermutigung, das macht mich zuversichtlich, dass es zu einer Bestätigung der Empfehlungen in ihrer Vision, in ihrer großen strategischen Richtung kommt", erklärte der Chef des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) in einem Interview der "Frankfurter Allgemeine Zeitung". Auf einer außerordentlichen IOC-Vollversammlung am 8. und 9. Dezember in Monte Carlo wird über die 40 Empfehlungen abgestimmt, die Bach am vergangenen Dienstag in Lausanne vorgestellt hat. Die Olympia-Gegner wollen in den Vorschlägen keine wirklichen Reformen erkennen.

Die IOC-Reformempfehlungen, die von 14 Arbeitsgruppen aus 1200 Ideen herausgefiltert wurden, sollen Olympische Spiele auch wieder attraktiver für potenzielle Bewerber machen. Die Notwendigkeit von Bürgerbegehren als Voraussetzung für eine erfolgreiche Olympia-Kandidatur sieht Bach eher kritisch. "Ist ein Bürgerbegehren tauglich, um ein Großprojekt zu legitimieren?", fragte der 60-Jährige in einem Interview der "Bild". "Ich sehe manchmal eine gewisse Mutlosigkeit mit einer gewissen Selbstzufriedenheit in einigen Ländern, wo man Projekte nicht in Angriff nimmt, weil es allerlei Bedenken gibt."

Bach stellte aber auch klar, dass für einen Olympia-Zuschlag eine breite Unterstützung der Bevölkerung wichtig sei: "Das IOC schickt Athleten nur dorthin, wo sie auch wirklich willkommen sind." Die geplante deutsche Bewerbung mit Berlin oder Hamburg für die Spiele 2024 oder 2028 könnte wie bereits die Münchner Kandidatur um die Winterspiele 2022 an einem negativen Bürgervotum scheitern.

Die Berliner NOlympia-Bewegung hält wenig von den Reformplänen des IOC. "Keines unserer Argumente wird durch die Vorschläge von Thomas Bach entkräftet. Seine Vorschläge sind zu allererst eine Reaktion darauf, dass es für die Städte, insbesondere durch das Agieren des IOC, immer unattraktiver wird sich zu bewerben", erklärte das Berliner NOlympia-Mitglied Judith Demba der Deutschen Presse-Agentur (dpa). "Die Belastung öffentlicher Haushalte bleibt bestehen. Wir bezweifeln grundsätzlich, dass sich ein Gremium wie das IOC (oder auch die FIFA) von innen heraus reformieren kann."

Auch in Hamburg bewerteten die Gegner der Olympia-Bewerbung die vorgestellten Reformen kritisch. "Das IOC erweitert mit seinen 40 Empfehlungen sein Geschäftsfeld auf zusätzliche gesellschaftliche Felder", sagte NOlympia-Mitglied Wolfgang Zängl. "Die 'Reform' ist keine, da keine grundsätzlich dringend notwendigen Änderungen vorgenommen werden."

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