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Darum geht Sebastian Vettel zu Ferrari: Wissenswertes zum Wechsel

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Wissenswertes zum Wechsel  

Darum zieht es Vettel zu Ferrari

21.11.2014, 06:46 Uhr | t-online.de, dpa, sid

Darum geht Sebastian Vettel zu Ferrari: Wissenswertes zum Wechsel. Sebastian Vettel (li.) fährt künftig an der Seite von Kimi Räikkönen bei Ferrari. (Quelle: imago/LAT Photographic)

Sebastian Vettel (li.) fährt künftig an der Seite von Kimi Räikkönen bei Ferrari. (Quelle: imago/LAT Photographic)

Sebastian Vettel verlässt das Team, mit dem er seine größten Erfolge gefeiert hat und wechselt zu einem, bei dem es gerade alles andere als rund läuft. Doch der Noch-Weltmeister war auf der Pressekonferenz vor dem Saisonfinale in Abu Dhabi, kurz nachdem sein Wechsel offiziell bekanntgegeben worden war, bester Laune.

"Ich muss nicht betonen, wie magisch Ferrari ist und welche Strahlkraft es hat", begründete Vettel seine Entscheidung. Für den Traditionsrennstall wird der 27-Jährige die kommenden drei Jahre an den Start gehen.

Fehlender Erfolg macht den Wechsel möglich

Vettel hat aus emotionalen Gründen gehandelt. "Für mich geht damit ein langer Kindheitstraum in Erfüllung", sagte er. "Schon als kleiner Junge war Michael Schumacher in seinem roten Auto mein größtes Idol. Und dass ich eines Tages einmal die Chance habe im Ferrari fahren zu dürfen, ist eine unglaublich große Ehre", erklärte Vettel, der früher ein Poster des Kerpeners im Ferrari in seinem Zimmer hängen hatte.

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Der Wechsel ist aber nur zu Stande gekommen, weil Red Bulls Dominanz geendet ist. Wäre Vettel auch 2014 um den Titel mitgefahren, hätte er das Team nicht so einfach verlassen dürfen. Denn sein Vertrag lief noch bis 2015. Weil aber Vettel am 30. September 2014 nicht mindestens Dritter der Fahrer-Wertung war oder bereits zwei Rennen gewonnen hatte, konnte er aus seinem Kontrakt raus. Zudem war das Verhältnis zwischen Vettel und Red Bull deutlich abgekühlt.

Hängepartie wegen Alonso

Als Vettel beim Großen Preis von Japan seinen Abschied bekannt gab, plauderte Red Bull offen darüber, dass er zu Ferrari wechselt. Die Bestätigung allerdings ließ lange auf sich warten. Das lag daran, dass Ferrari mit Fernando Alonso noch einen laufenden Vertrag hatte. Bevor seine Situation nicht geklärt war, wurde nichts verkündet. Erst als die Vertragsauflösung unter Dach und Fach war, konnte Ferrari Vettel bestätigen.

Der zweite Fahrer neben Vettel wird sein Kumpel Kimi Räikkönen sein. Ferrari bestätigte den Finnen bereits für 2015."Kimi ist der unkomplizierteste Fahrer im Feld, wir haben eine gute Beziehung", versicherte der Hesse. "Ich denke, niemand im Fahrerlager stellt seine Fähigkeiten in Frage, wenn es um die reine Performance geht. Das gilt auch für mich. Ich rechne nicht damit, dass es zwischen uns zu Schwierigkeiten kommt, weil wir eine gute Beziehung zueinander haben. Zudem respektieren wir uns sehr, was immer sehr hilfreich ist."

Ferrari hat die nötigen Voraussetzungen

Vettel will mit Ferrari auf den Spuren seines Vorbilds Schumacher wandeln. Er will das springende Pferd zurück an die Spitze der Formel 1 führen. Neben Mercedes, McLaren und Red Bull sind die Italiener die einzigen, die die für den Titelgewinn nötigen finanziellen Voraussetzungen haben. Die technische Infrastruktur bei Ferrari ist mit eigener Strecke und Windkanal ohnehin hervorragend.

Die Lage bei der Scuderia ist in etwa vergleichbar mit der, als Schumacher 1996 zu Ferrari kam. Der Rekordweltmeister brachte dem Rennstall Ordnung und Struktur zurück und fokussierte alle Beteiligten auf das gemeinsame Ziel. Das muss Vettel nun auch.

2015 ist Vettel nur Außenseiter im WM-Kampf

Allein ist er dabei nicht. Renn-Ingenieur Riccardo Adami von Toro Rosso, mit dem Vettel seinen ersten Grand Prix gewann, Fitnesscoach Antti Kontsas, Pressesprecherin Britta Röske und sein Helmbetreuer Peter Bürger begleiten ihn zu Ferrari. Auch Chefmechaniker Kenny Handkammer, den Red Bull in diesem Jahr entlassen hat, Teammanager Jonathan Wheatley und einige weitere Vettel-Vertraute sollen noch kommen. Auch Schumacher brachte mit Ross Brawn und Rory Byrne Personal vom Benetton-Team mit.

Damit hat Vettel ein Team um sich geschart, mit dem er den beschwerlichen Weg zum Titel gehen will. Im nächsten Jahr wird es wohl noch nicht so weit sein. Beim Wettanbieter bwin werden ihm allerdings nur Außenseiterchancen eingeräumt. Vettels Titel-Quote 2015 liegt bei 10,00. Zum Vergleich: Vor der Saison 2014 notierte bwin Lewis Hamilton (3,50) vor Vettel (3,75) und Nico Rosberg (5,50).

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