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Europa-Versager Schalke 04 und Bayer Leverkusen mit Charakter

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Kantersiege in der Liga  

Europa-Loser Schalke und Leverkusen mit Charakter

29.11.2014, 20:12 Uhr | sid, dpa, t-online.de

Europa-Versager Schalke 04 und Bayer Leverkusen mit Charakter. Nach den Europacup-Pleiten können Leverkusens Josip Drmic (li.) und Schalkes Klaas-Jan Huntelaar in der Liga jubeln. (Quelle: dpa/Reuters)

Nach den Europacup-Pleiten können Leverkusens Josip Drmic (li.) und Schalkes Klaas-Jan Huntelaar in der Liga jubeln. (Quelle: dpa/Reuters)

Eine rabenschwarze Woche liegt hinter den deutschen Vertretern in der Champions League. Vier Spiele, vier Pleiten, 2:11 Tore. Zum ersten Mal seit über sieben Jahren konnte kein einziger Bundesliga -Klub an einem Gruppenspieltag punkten. Vor allem der FC Schalke 04 geriet beim desaströsen 0:5 gegen den FC Chelsea gehörig unter die Räder, und auch Bayer Leverkusen hatte beim 0:1 gegen den AS Monaco einen mehr als gebrauchten Tag. Doch beide Teams zeigten am 13. Liga-Spieltag die richtige Reaktion und feierten eindrucksvolle Kantersiege.

"Wenn jetzt noch einer den Charakter der Mannschaft bezweifelt...", freute sich Schalke-Boss Clemens Tönnies nach dem 4:1 (2:1) der Knappen gegen den FSV Mainz 05.

Und auch Trainer Roberto Di Matteo zeigte sich zufrieden: "Wir haben eine sehr gute Mannschaftsleistung gezeigt und verdient gewonnen. Das war die beste Reaktion, die man nach Dienstag erwarten konnte."

Angriffsduo trumpft groß auf

Bedanken dürfen sich die Knappen vor allem bei ihrem Offensivduo. Torjäger Klaas-Jan Huntelaar schoss Königsblau mit drei Treffern fast im Alleingang zum fünften Heimsieg, zweimal war Sturmpartner Eric Maxim Choupo-Moting Vorbereiter. Beide waren nun an 16 von 21 Saisontreffern beteiligt.

"Das ist ein besonderes Gefühl, drei Tore zu machen", sagte der niederländische Stürmer und schnappte sich das Spielgerät als Andenken. "Den Ball nehme ich nur mit, wenn ich dreimal treffe", erklärte er schmunzelnd. Mit seinen Saisontreffern fünf bis sieben schloss Huntelaar zur Spitze der Torjägerliste auf und übersprang die Marke von 100 Pflichtspieltoren für Schalke.

Bayer bereit für Bayern

Für Leverkusen sah es im rheinischen Derby gegen den 1. FC Köln zunächst nach einer Fortsetzung der schwarzen Woche aus, doch nach dem frühen Rückstand fing sich die Werkself. Großen Anteil daran hatte Mittelfeldkünstler Hakan Calhanoglu, der seine Nebenleute immer wieder mit öffnenden Pässen aussichtsreich in Stellung brachte, den Ausgleichstreffer vorbereitete und mit einem sehenswerten Freistoßschlenzer die wegweisende Führung höchstpersönlich erzielte.

"Ich habe mir bei der Ausführung lange Zeit gelassen. Das ist meine starke Ecke", schilderte der Torschütze den siebten direkt verwandelten Freistoß seiner Karriere. In der Folge schraubte Bayer das Ergebnis hoch, der eingewechselte Josip Drimic traf dabei doppelt. "Jetzt ist der Knoten geplatzt. Das ist ein super Gefühl", freute sich der Joker. Am Ende stand ein 5:1 (1:1), das für Bayer-Coach Roger Schmidt auch "in der Höhe in Ordnung" ging. Leverkusens Vereinschef Michael Schade freute sich über einen "rundum schönen Tag" und blickte aufs kommende Wochenende voraus, an dem Bayer beim Spitzenreiter zu Gast ist: "Jetzt fährt man mit mehr Selbstvertrauen nach München."

Rote Laterne für BVB

Auch der FC Bayern München konnte der Niederlage in der Königsklasse ein Erfolgserlebnis folgen lassen, bekleckerte sich dabei aber nicht unbedingt mit Ruhm. Während der deutsche Rekordmeister beim 2:3 bei Manchester City in Unterzahl eine tolle Leistung bot, fuhr das Team von Pep Guardiola das 1:0 (1:0) bei Hertha BSC im Sparmodus ein. "In der ersten Halbzeit waren wir besser, in der zweiten Halbzeit war Hertha besser", bilanzierte der Bayern-Coach nach der Partie.

Weniger erfolgreich lief der Bundesliga-Spieltag bislang für den vierten Champions-League-Verlierer, auch ohne eigenen Einsatz. Nach den Siegen des VfB Stuttgart und von Werder Bremen findet sich Borussia Dortmund auf dem letzten Tabellenplatz wieder. Allerdings ist der BVB erst noch dran und könnte mit einem Erfolg bei Eintracht Frankfurt (ab 17.15 Uhr im T-Online.de Live-Ticker) die Rote Laterne an den Hamburger SV abgeben.

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