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Turnen: Hambüchen knapp am Podest vorbei - Kim Bui überzeugt

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Hambüchen knapp am Podest vorbei - Kim Bui überzeugt

30.11.2014, 19:01 Uhr | dpa

Turnen: Hambüchen knapp am Podest vorbei - Kim Bui überzeugt. Fabian Hambüchen hatte gegen die weit jüngere Konkurrenz keine Siegchance.

Fabian Hambüchen hatte gegen die weit jüngere Konkurrenz keine Siegchance. Foto: Bernd Weißbrod. (Quelle: dpa)

Stuttgart (dpa) - Vor jedem Gerät zwinkerte er mit den Augen und zeigte mit seinen Fingern die Zahl der noch ausstehenden Übungen an: Fabian Hambüchen hat in seinem letzten Wettkampf des Jahres noch einmal alles gegeben und ist beim Heimspiel in Stuttgart auf Platz vier gelandet.

Völlig ausgepumpt von einer kräftezehrenden Saison kam er nach einem Aufsetzer beim Pferd auf 89,031 Punkten und wurde von 4500 Fans in der Porsche-Arena begeistert gefeiert. Freudig strahlend feuerte er nach dem Sechskampf seine Reck-Riemchen ins Publikum und umarmte Cheftrainer Andreas Hirsch lang und innig. "Das war eine rein mentale Geschichte", begründete er sein Herunterzählen der Übungen zum Saisonabschluss.

Gegen die nachdrängende Jugend hatte der WM-Achte aber schwer zu kämpfen. Den Sieg und 15 000 Schweizer Franken Preisgeld sicherte sich Vorjahressieger Oleg Wernjajew aus der Ukraine mit 91,731 Punkten vor dem Brasilianer Sergio Sasaki (90,565) und dem US-Amerikaner Donnell Whittenburg (90,398).

Vor dem Auftakt der diesmal nur dreiteiligen und mit insgesamt 333 000 Euro dotierten Weltcupserie 2014/15 hatte Hambüchen angekündigt, noch einmal die "Halle rocken" zu wollen. Voller Konzentration lieferte der Student aus Hessen seine Übungen ab und turnte als "Altmeister" im Konzert der weltbesten, doch weit jüngeren Mehrkämpfer auf Weltklasse-Niveau.

Seine bekannten Schwächen am Pauschenpferd konnte er jedoch nicht völlig kompensieren. "So was wie am Pferd ist mir schon lange nicht mehr passiert. Aber vor dem Sprung habe ich noch einen schwarzen Kaffee getrunken, dann lief es wieder", meinte er, bevor er am Reck mit einer Glanz-Übung (16,133) ein "ungewöhnliches Jahr ohne eine Medaille" beendet. Den Weltcup kommende Woche in Glasgow hatte er schon vorab abgesagt. Nun gönnt er sich in der Weihnachtszeit eine Orienttour auf einem Kreuzfahrtschiff in Dubai.

Tags zuvor hatte Kim Bui mit Rang drei im Frauen-Mehrkampf für beste Stimmung in der voll besetzten Porsche-Arena gesorgt. Mit 56,665 Punkten musste die 25-jährige Lokalmatadorin nur der Rumänin Larisa Iordache (59,786) und Jessica Lopez aus Venezuela (57,799) den Vortritt lassen und strich 8000 Schweizer Franken Preisgeld ein. "Dass ich hier soweit vorne gelandet bin, ist auch für mich eine Überraschung", sagte die Stuttgarterin, während Lisa-Katharina Hill (54,865) nach Platz acht ein wenig mit sich haderte.

Die Stuttgarter Crew wird künftig auch die Mannheimerin Elisabeth Seitz verstärken. Das kündigte die Vize-Europameisterin von 2011 am Sonntag an. "Wir haben lange überlegt, wie ich meinen Weg zu den Olympischen Spielen in Rio 2016 am besten bewältigen kann. Das Ergebnis ist, dass ich künftig in Stuttgart trainieren werde", sagte die Olympia-Sechste. Ihre bisherige Trainerin Claudia Schunk reagierte mit einem auf der Pressekonferenz verbreiteten Statement. "Nach achtjähriger, überaus erfolgreicher Zusammenarbeit, ist nun die Zeit für eine Neuorientierung", ließ sie wissen. Das Verhältnis zwischen Schunk und Seitz soll zuletzt belastet gewesen sein.

Die Team Challenge der Frauen gewannen die deutschen Turnerinnen Michelle Timm (Berlin), Nadja Schulze (Leipzig) und die beiden Chemnitzer WM-Turnerinnen Pauline Schäfer und Sophie Scheder. Mit 112,698 Punkten ließen sie Russland (110,831) und die Schweiz (105,097) hinter sich. Bei den Männern hatte die japanische Riege (177,100 Punkte) vor den USA (176,550) und der deutschen Riege ohne Hambüchen (175,950) dominiert.

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