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Insolventes Caterham F1 Team schöpft neue Hoffnung

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Deal für Caterham?  

Neue Hoffnung für insolventes Formel-1-Team

02.12.2014, 09:57 Uhr | sid, dpa

Insolventes Caterham F1 Team schöpft neue Hoffnung. Für das Caterham-Team scheint es doch noch weiterzugehen. (Quelle: AFP/Glenn Dunbar/LAT Photographic)

Für das Caterham-Team scheint es doch noch weiterzugehen. (Quelle: Glenn Dunbar/LAT Photographic/AFP)

Fährt Caterham auch in der Saison 2015 in der Formel 1? Der insolvente Formel-1-Rennstall darf zumindest weiter hoffen, das drohende Aus noch abwenden zu können. Wie der Insolvenzverwalter Finbarr O'Connell mitteilte, habe die zuständige Kommission der Königsklasse einer Teilnahme mit den Rennwagen der 2014er Saison zugestimmt, wenn Caterham dadurch einen Käufer finden sollte.

Falls es den "schwächeren Teams helfen würde, können sie den 2014er Wagen nächstes Jahr nutzen, was mehr Zeit und Optionen bieten würde", sagte O'Connell.

Caterham hatte zuletzt immer wieder für Negativschlagzeilen gesorgt. Aufgrund seiner Finanznot hatte der hoch verschuldete Rennstall erst vor knapp zwei Wochen 230 Mitarbeiter entlassen. Das Team hatte Ende Oktober Insolvenz angemeldet und aus Geldmangel die Rennen in den USA sowie Brasilien verpasst.

"Im Interesse aller Parteien"

Die mögliche Teilnahme mit den Boliden der aktuellen Saison sei eine "Schonfrist" und würde den kleineren Teams in die Karten spielen, teilte der Insolvenzverwalter mit. An einem solchen Kompromiss sei allen Beteiligten gelegen. "Das ist im Interesse aller Parteien, mit denen ich gesprochen habe", sagte O'Connell. "Das gibt potenziellen Käufern die Möglichkeit, leichter in die Formel 1 einzusteigen." Eine solche Abmachung muss allerdings noch vom World Motor Sport Council in Doha/Katar abgesegnet werden.

O'Connell steht nach eigenen Angaben mit drei Interessenten in Gesprächen. Bis Jahresende will er einen Käufer für Caterham gefunden haben.

Caterham war beim Saisonfinale in Abu Dhabi erst nach einer umstrittenen Spendenaktion an den Start gegangen. Das Team hatte bei seinen Fans rund 2,35 Millionen Euro eingesammelt, um das Rennen bestreiten zu können. Formel-1-Boss Bernie Ecclestone hatte diese Aktion strikt abgelehnt. Er wolle nicht, dass die Teams mit einem "Klingelbeutel" durch die Gegend laufen. "Wenn die Leute es sich nicht leisten können, in der Formel 1 zu sein, müssen sie etwas anderes finden, das sie tun können", hatte Ecclestone erklärt.

Ausverkauf bei Marussia

Im Gegensatz zu Caterham, dem punktlosen Letzten der Konstrukteurswertung, steht der ebenfalls zahlungsunfähige Rennstall Marussia endgültig vor dem Ausverkauf. Mitte Dezember wird das Inventar des Hinterbänklerteams versteigert. Der Rennstall war 2010 unter dem Namen Virgin in die Formel 1 eingestiegen.

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