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Hockey: Hockey-Damen verpassen Halbfinale der Champions Trophy

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Hockey-Damen verpassen Halbfinale der Champions Trophy

04.12.2014, 19:18 Uhr | dpa

Hockey: Hockey-Damen verpassen Halbfinale der Champions Trophy. Jamilon Mulders verfolgt die knappe Niederlage der deutschen Hockeynationalmannschaft der Damen.

Jamilon Mulders verfolgt die knappe Niederlage der deutschen Hockeynationalmannschaft der Damen. Foto: Frank Uijlenbroek. (Quelle: dpa)

Mendoza (dpa) - Deutschlands Hockey-Damen haben das Halbfinale der Champions Trophy in Argentinien durch das 0:1 (0:0) gegen die Niederlande knapp verpasst.

Trotz ihrer bisher besten Turnierleistung musste sich die im Umbruch steckende Auswahl von Bundestrainer Jamilon Mülders im Viertelfinale dem Olympiasieger und Weltmeister geschlagen geben.

Die Europameisterinnen spielen damit am Samstag und Sonntag in Mendoza um die Plätze fünf bis acht weiter. Der nächste deutsche Gegner wird in der Nacht zum Freitag ermittelt.

"Ich bin sehr stolz auf die Mädels. Die Reaktion war genau richtig. Der Sieg der Holländerinnen geht insgesamt zwar in Ordnung, aber wir haben sie im ordentlich zum Wackeln gebracht", lobte Mülders seine jungen Spielerinnen. "Die Entwicklung geht in die richtige Richtung."

Denn anders als beim chancenlosen Auftritt vor zwei Tagen gegen Vizeweltmeister Australien (1:3) boten Spielführerin Julia Müller & Co. dem Top-Favoriten lange Paroli. Vor allem Mitte der ersten Hälfte hatten die Deutschen gute Möglichkeiten, die jedoch ebenso ungenutzt blieben wie auf der Gegenseite. Die deutsche Torfrau Yvonne Frank zeichnete sich mehrmals durch glänzende Paraden aus.

Auch als der Druck der Oranje-Damen nach der Pause zunahm, war die überragende Hamburgerin der große Rückhalt im DHB-Team. Beim Siegtor von Michelle van der Pols in der 46. Minute war aber auch die routinierte Keeperin machtlos. Um den Ausgleich zu erzwingen, wechselte Mülders zweieinhalb Minuten vor der Schlusssirene seine Torfrau gegen eine zusätzliche Feldspielerin aus. Doch zu mehr als einem Schuss von Nina Hasselmann ans Außennetz (58.) reichte es nicht.

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