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Formel 1: Bernie Ecclestone trickst gegen Mercedes

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Südkorea findet wohl nicht statt  

Medien: Bernie Ecclestone trickst gegen Mercedes

05.12.2014, 14:04 Uhr | t-online.de

Formel 1: Bernie Ecclestone trickst gegen Mercedes. Formel-1-Boss Bernie Ecclestone: Was führt er mit dem Südkorea-Rennen im Schilde? (Quelle: imago/HochZwei)

Formel-1-Boss Bernie Ecclestone: Was führt er mit dem Südkorea-Rennen im Schilde? (Quelle: HochZwei/imago)

Vor wenigen Tagen wurde vom Motorsport-Weltrat neben Mexiko auch völlig überraschend wieder Südkorea in den Formel-1-Kalender 2015 aufgenommen. In 21 Rennen - so vielen wie noch nie - soll in der nächsten Saison der Weltmeister ermittelt werden. Die Piloten murren schon, denn der Grand Prix in Yeongam ist extrem unbeliebt. Doch womöglich werden Weltmeister Lewis Hamilton, Sebastian Vettel und Co. dort nicht fahren müssen - die Veranstaltung wird wohl gar nicht stattfinden.

Wie "motorsport-total.com" berichtet, wurde Südkorea nur daher von Bernie Ecclestone durchgeboxt und in den Saisonkalender geschrieben, weil der Formel-1-Boss Renault, Ferrari und Honda im Konkurrenzkampf gegen das derzeit übermächtige Werksteam Mercedes helfen will.

Eingefrorene Entwicklung und verschärfte Regeln

Hintergrund: Die drei Motorenhersteller sind in der Entwicklung des neuen V6-Turbo-Antriebs, der seit der vergangenen Saison im Einsatz ist, noch immer klar im Hintertreffen. Um zumindest ein bisschen aufzuholen, hatten sie darum gekämpft, auch während der nächsten Saison an Updates arbeiten zu können - doch vergeblich. Stichtag ist nun der 28. Februar. Danach wird die Motorenentwicklung bis zum Ende der Saison eingefroren.

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Hinzu kommt eine Verschärfung der Rahmenbedingungen für 2015: Jeder Fahrer darf pro Saison nur noch vier statt wie bislang fünf Motoren benutzen. Ansonsten droht eine Rückversetzung in der Startaufstellung um zehn Plätze.

Fünf Motoren sehr wohl erlaubt

Und jetzt kommt das Rennen in Südkorea ins Spiel: Denn nimmt man das Reglement genau unter die Lupe, sind sehr wohl fünf Motoren erlaubt, "wenn die Anzahl der Rennen in der Meisterschaft nach ursprünglicher Planung 20 übersteigt".

Und das ist nun der Fall. Der Kalender wurde vom FIA-Weltrat abgesegnet und ist damit offiziell. Brisant an der Sache ist auch, dass Südkorea mit einem Sternchen versehen ist - das Rennen muss also noch bestätigt werden. Aber das wird, so schlussfolgert "motorsport-total.com", nie passieren. Dennoch bleibt die Anzahl der erlaubten Motoren bei fünf - und das hilft vor allem der Mercedes-Konkurrenz.

Rückversetzung träfe Vettel und Co. besonders hart

Die Silberpfeile gelten auch im nächsten Jahr als turmhohe Favoriten, alles andere als ein Zweikampf um den Titel zwischen Hamilton und Nico Rosberg wäre eine große Überraschung. Ein Motorenwechsel - vermutlich auch noch in einer späten Saisonphase - hätte wohl wegen des zu erwartenden hohen Punktevorsprungs des Duos keine gravierenden Auswirkungen.

Anders sieht das bei Vettel (Ferrari), Daniel Ricciardo (Red Bull/Renault) oder Fernando Alonso (vermutlich McLaren/Honda) aus. Sie werden jede Hilfe brauchen und jede Chance nutzen müssen, um zumindest halbwegs konkurrenzfähig zu sein. Ein früher Motorenwechsel und damit eine Rückversetzung wäre daher besonders bitter.

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