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Eintracht Frankfurt gegen Werder Bremen - 5:2 für die Adler

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Spielbericht  

Eintracht Frankfurt feiert höchsten Saisonsieg

08.12.2014, 07:49 Uhr | dpa

Eintracht Frankfurt gegen Werder Bremen - 5:2 für die Adler. Frankfurts Alexander Maier (2.v.re.) bejubelt seinen Treffer zum 1:0 mit seinen Teamkollegen. (Quelle: dpa)

Frankfurts Alexander Maier (2.v.re.) bejubelt seinen Treffer zum 1:0 mit seinen Teamkollegen. (Quelle: dpa)

Nach mehr als 40 Jahren in Diensten von Werder Bremen hat Thomas Schaaf seinem Ex-Club eine herbe Niederlage zugefügt und die Abstiegssorgen an der Weser wieder deutlich vergrößert. Mit dem 5:2 (1:1) gegen die Norddeutschen feierte Schaaf mit Eintracht Frankfurt seinen höchsten Saisonsieg und den dritten Erfolg in Serie in der Bundesliga.

Top-Torjäger Alexander Meier (34. Minute/68.) mit seinen Saisontreffern neun und zehn, Haris Seferovic (52.), Stefan Aigner (76.) und Marc Stendera (80.) schossen vor 46.800 Zuschauern den verdienten Sieg für die Hessen heraus. Theodor Gebre Selassie (45.) und der eingewechselte Luca Caldirola (79.) trafen für den Tabellenvorletzten aus Bremen. Zudem mussten die Gäste den Ausfall von Torwart Raphael Wolf verkraften, der nach einem Zusammenprall mit Seferovic vor dessen Treffer zum 2:1 verletzt vom Platz musste und durch den Österreicher Richard Strebinger ersetzt wurde.

Emotionale Partie

"Es ist insofern besonders, weil ich zum ersten Mal mit meiner neuen Mannschaft gegen den Verein spiele, für den ich sehr lange gearbeitet habe. Und weil ich natürlich auf sehr viele bekannte Gesichter treffe", hatte Schaaf vor dem Wiedersehen mit seinem Ex-Verein gesagt und zugleich betont: "Aber ansonsten ist es ein normales Spiel, auf das ich mich genauso intensiv vorbereite wie auf jede andere Partie auch." Personell sah das so aus, dass er der gleichen Startelf vertraute, die eine Woche zuvor 2:0 gegen Dortmund gewonnen hatte.

Wie emotional die Partie für Schaaf war, zeigte sich auch an seinen Reaktionen nach den Toren: Der 53-Jährige jubelte eher zurückhaltend und gab immer sofort wieder Anweisungen an seine Spieler.

Überraschender Ausgleich gegen überlegene Frankfurter

Sein Gegenüber Skripnik, der im Werder-Trikot 77 Bundesliga-Spiele unter Schaaf bestritt, baute dagegen um. Für Alejandro Galvez (Sperre), Janek Sternberg und Izet Hajrovic (beide Bank) rückten Assani Lukimya, Santiago Garcia und Clemens Fritz ins Team. Zudem musste Abwehrchef Sebastian Prödl schon nach 24 Minuten verletzt vom Feld - für ihn kam der Italiener Caldirola.

Und die Bremer Hintermannschaft hatte zunächst deutlich mehr Arbeit als die Frankfurter Abwehr. Der 1,69 Meter große Takashi Inui scheiterte noch per Kopf am Pfosten (33.), doch eine Minute später gelang Meier die verdiente Führung - allerdings stand er zuvor beim Schuss von Marc Stendera an den Pfosten ganz knapp im Abseits.

Die Eintracht war das engagiertere Team, wurde für die mangelnde Chancenverwertung aber vor der Pause bestraft. Mit ihrer ersten gefährlichen Aktion im Angriff gelang Werder der überraschende Ausgleich. Nach einem Eckball von Zlatko Junuzovic überwand Gebre Selassie mit einem Kopfball Eintracht-Keeper Felix Wiedwald.

Wolf muss verletzt vom Platz

Nach dem Wechsel ging es turbulent weiter. Bei einer Flanke von Inui kam Bremens Keeper Wolf etwas zu unentschlossen aus seinem Tor und prallte mit dem fallenden Seferovic zusammen. Doch obwohl sich das Geschehen im Fünfmeterraum abspielte, pfiff Schiedsrichter Christian Dingert nicht ab. Doppelt bitter für die Bremer, dass Wolf wenig später verletzt vom Platz musste und Strebinger zu seinem ersten Bundesliga-Einsatz kam. Bei zwei Kopfbällen war der Österreicher sofort gefordert, gegen Meiers zweiten Treffer aber machtlos. Gegen Stefan Aigner verkürzte Strebinger noch gut den Winkel, Meier aber schob den vom Pfosten abprallenden Ball ins Tor.

Nur zwei Minuten zuvor hatte Bremens Felix Kroos die Chance zum Ausgleich vergeben, als sein Distanzschuss an den Pfosten ging (66.). Die Frankfurter ließen nicht nach und wollten sich auf keinen Fall ein weiteres Mal überrumpeln lassen. Aigner und Stendera machten schließlich alles klar.

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