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Werder Bremen: Schiedsrichter Dingert erhitzt die Gemüter

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Nach Pleite in Frankfurt  

Bremer poltern gegen "verwirrten" Schiedsrichter

08.12.2014, 14:43 Uhr | dpa, t-online.de

Werder Bremen: Schiedsrichter Dingert erhitzt die Gemüter. Werder-Torwart Raphael Wolf (li.) wird von Haris Seferovic niedergestreckt. (Quelle: imago/Jan Huebner)

Werder-Torwart Raphael Wolf (li.) wird von Haris Seferovic niedergestreckt. (Quelle: Jan Huebner/imago)

Dem Zwischenhoch folgte die Klatsche: Werder Bremen ist nach dem 2:5 (1:1) bei Eintracht Frankfurt unsanft auf dem Boden der Tatsachen gelandet. Die Hanseaten rutschten durch die heftige Pleite auf Platz 17 ab und verloren zudem Sebastian Prödl und Torwart Raphael Wolf nach Verletzungen. Nach der Partie war es aber vor allem Referee Christian Dingert, der die Gemüter der Bremer erhitzte.

"Der Schiedsrichter war heute verwirrt, das war keine kontrollierte Spielleitung", sagte Clemens Fritz. Fin Bartels meinte, dass "der Schiedsrichter nicht auf unserer Seite war".

Es rummst zwischen Wolf und Seferovic

Stein des Anstoßes war für die Bremer eine Szene in der 53. Minute. Beim Stand von 1:1 schlug Frankfurts Takashi Inui eine lange Flanke in den Strafraum des Gegners. Werder-Keeper Wolf ging zu Ball, brachte das Spielgerät aber nicht unter Kontrolle. Haris Seferovic sprang zeitgleich mit angezogenen Knien in den Torwart hinein. Der Eintracht-Stürmer versuchte vergeblich, noch im letzten Moment zurück zu ziehen, dann rummste es richtig.

Hinserie für Prödl beendet - Wolf im Glück

Während Seferovic den Ball irgendwie ins Tor stocherte, blieb Wolf verletzt am Boden liegen. Trotz heftiger Proteste der Werder-Spieler zählte der Treffer. Wolf konnte indes nicht weiterspielen und wurde durch Richard Strebinger ersetzt. Besonders bitter, weil Werder bereits in der ersten Hälfte seinen österreichischen Abwehrspieler Prödl austauschen musste, der sich nach einem eigenen Foulspiel an Marc Stendera am Knie verletzt hatte und mit einem Innenbandteilriss im Knie nun sechs bis acht Wochen ausfällt.

Besser sieht es bei Torhüter Wolf aus. Der Bremer Keeper erlitt beim Zusammenprall mit Seferovic eine Beckenkantenprellung, soll aber am kommenden Samstag gegen Hannover 96 schon wieder spielen können.

Bartels: "Der hat Rafa einfach weggemacht"

"Für mich war das ein klares Foul", sagte Werder-Geschäftsführer Thomas Eichin zur Aktion von Seferovic. "In neun von zehn Fällen wird das abgepfiffen." Ähnlich sag es offenbar Fritz. "Der Schiedsrichter war auch beim Tor verwirrt. Er hat mir erklärt, dass der Torwart den Ball fallen gelassen hat. Dann ist es offenbar erlaubt, ihn umzutreten", so der Abwehrspieler in der "Kreiszeitung Syke". "Der hat Rafa einfach weggemacht", polterte Bartels.

Thomas Schaaf, einst Bremer Meistertrainer und nun für die Eintracht an der Seitenlinie, hatte den Zweikampf allerdings anders bewertet. "Er wollte nicht bewusst foulen, also kann man das Tor geben", erklärte er.

Skripnik spricht von "Knackpunkt"

In der Folge war Bremen jedenfalls beinahe chancenlos und Frankfurt übernahm das Kommando. "Das war schon ein Knackpunkt", sagte Werder-Coach Viktor Skripnik. Alexander Meier, Stefan Aigner und Marc Stendera machten die zweithöchste Saisonniederlage für Werder perfekt, daran änderte auch Luca Caldirolas Treffer nichts mehr.

Trotz der umstrittenen Entscheidung reifte bei einigen Werder-Akteuren allerdings nach der Partie die Einsicht, dass allein die Leistung des Referees für die Pleite verantwortlich sein kann. "Frankfurt hat verdient gewonnen, weil wir zu wenig Fußball gespielt haben", urteilte beispielsweise Felix Kroos.

Schaaf machte jedoch seinem ehemaligen Verein Mut trotz des neuerlichen Falls auf einen Abstiegsrang: "Ich traue Viktor und der Mannschaft zu, die Situation zu verbessern."

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