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Dämpfer für Bayern-Verfolger Wolfsburg

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Spielbericht  

Dämpfer für Bayern-Verfolger Wolfsburg

14.12.2014, 19:33 Uhr

Dämpfer für Bayern-Verfolger Wolfsburg. Wolfsburgs Sebastian Jung kommt vor Paderborns Elias Kachunga an den Ball. (Quelle: dpa)

Wolfsburgs Sebastian Jung kommt vor Paderborns Elias Kachunga an den Ball. (Quelle: dpa)

Der VfL Wolfsburg hat im Kampf um die Champions-League-Ränge leichtfertig wichtige Punkte liegen gelassen und wegen seiner unglaublichen Abschlussschwäche den eigenen Hinrunden-Rekord noch nicht übertroffen. Der Tabellenzweite kam zum Abschluss des 15. Spieltages gegen den schwachen Aufsteiger SC Paderborn trotz drückender Überlegenheit nicht über ein 1:1 (1:0) hinaus.

Mit nun 30 Punkten stellten die Niedersachsen ihre Hinserien-Bestmarke aus dem Vorjahr zwar ein, allerdings vergrößerte sich der Abstand auf den souveränen Herbstmeister Bayern München auf neun Zähler.

Perisic verschießt Foulelfmeter

Mit dem ersten Torschuss im Spiel nahmen die Ostwestfalen einen Punkt mit. Alban Meha (51.) verwandelte den ersten Foulelfmeter in der noch jungen Paderborner Bundesliga-Geschichte. Überhebliche Abschlussversuche, Nachlässigkeiten, ein überragender SC-Schlussmann Lukas Kruse und einige fragwürdige Entscheidungen von Schiedsrichter Manuel Gräfe verhinderten, dass der VfL vorzeitig die eigene Hinrundenbestmarke übertraf.

Trotz fast 90-minütiger Dauerbelagerung des SC-Strafraums reichte es für den VfL nur zu einem frühen Eigentor von Paderborns Rafa (17.). Unter anderem ein aufreizend lässig vergebener Elfmeter von Ivan Perisic (30.) verhinderte den Sieg Wolfsburgs.

Paderborn mit Fünferkette

Die Wolfsburger waren beinahe die gesamt Spielzeit eine Klasse besser als die Gäste aus Ostwestfalen. Trainer Hecking, einst Profi in Paderborn und Mitglied der Jahrhundertelf, schonte die noch nicht fitten und angeschlagenen Ricardo Rodriguez und Ivica Olic. Auch Joshua Guilavogui ließ er für Maximilian Arnold im Vergleich zum 3:1-Sieg in der Europa League am Donnerstag in Lille auf die Bank.

Von Beginn an machte der VfL Druck, SC-Trainer Andre Breitenreiter setzte auf eine Fünfer-Abwehrkette. Dennoch kam die Millionen-Truppe aus der Volkswagen-Stadt gegen den nur selten erstligatauglichen Underdog zu Chancen.

Die beste vergab Perisic (30.) mit seinem schwachen Elfer. Olic-Ersatz Bas Dost (33.) traf zudem die Latte, eine Minute vor der Pause wurde sein Treffer wegen angeblichen Stürmerfouls nicht anerkannt. Auch der erneut starke Kevin de Bruyne (35.) verfehlte knapp das Ziel. So musste ein Eigentor durch Rafa die VfL-Führung bringen.

Wolfsburger Chancenwucher

Paderborns Coach Breitenreiter reagierte zur zweiten Halbzeit auf die Unterlegenheit seines Teams. Er stellte in der Deckung von Fünfer- auf Viererkette um und brachte in Stefan Kutschke einen früheren Wolfsburger in den Sturm - mit Erfolg. Kutschke sorgte vor 26.044 Zuschauern gleich für mehr Leben in der SC-Offensive. Dennoch fiel der Ausgleich glücklich, als Wolfsburgs Naldo Christian Strohdiek im Strafraum berührte. Meha verwandelte sicher.

Wolfsburg tat sich in der Folgezeit immer schwerer, weil die Gäste nun auch spielerisch dagegenhielten. Dennoch kamen sie zu besten Möglichkeiten. Dost (53.) sowie er gemeinsam mit Arnold (63.) bei einer Doppelchance ließen besten Gelegenheiten aus. Auch de Bruyne (67.), Naldo (79.) und Nicklas Bendtner (90.+1) schafften es aber nicht den starken Kruse im Paderborner Tor zu überwinden.

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