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Hannover - Augsburg: 96 siegt mit 2:0 gegen den FCA

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Spielbericht  

Hannover 96 verpasst dem FC Augsburg den nächsten Dämpfer

16.12.2014, 22:03 Uhr | dpa

Hannover - Augsburg: 96 siegt mit 2:0 gegen den FCA . Hannovers Torschütze Salif Sané (li.) und Markus Feulner vom FC Augsburg im Kopfballduell. (Quelle: dpa)

Hannovers Torschütze Salif Sané (li.) und Markus Feulner vom FC Augsburg im Kopfballduell. (Quelle: dpa)

Der FC Augsburg bleibt der Lieblingsgegner von Hannover 96. Der niedersächsische Bundesligist blieb mit dem 2:0 (1:0)-Sieg auch im siebten Aufeinandertreffen der beiden Teams ungeschlagen. Hannover rückte durch den Sieg in der Tabelle auf einen Punkt an den FCA heran, der nach dem 0:4 gegen Bayern München die zweite Niederlage nacheinander kassierte. Hannover kam vor 30.800 Zuschauern dank der Treffer von Salif Sané (20. Minute) und Joselu (55./Foulelfmeter) zum ersten Erfolg nach zuletzt vier sieglosen Partien.

Die Gastgeber zeigten trotz des am Ende ungefährdeten Erfolges keinen überzeugenden Auftritt. Das Aufbauspiel war von vielen schlechten Pässen geprägt. Gegen die früh störenden Augsburger taten sich die Hannoveraner bei ihren Offensivbemühungen lange schwer und konnten erst nach dem zweiten Treffer einige gelungene Offensivaktionen zeigen.

FCA-Sturm schwach - lange Pause für Mölders

Den gepflegteren Ball spielten zunächst die später einbrechenden Gäste. Vor allem der laufstarke Halil Altintop brachte die 96-Defensive durch schöne Pässe einige Male in Verlegenheit. Der Routinier bereitete auch die beste Möglichkeit der ersten Halbzeit vor, als Alexander Esswein (13.) an Torhüter Ron-Robert Zieler scheiterte. Der Nationalkeeper rettete auch in der zweiten Halbzeit, als Raul Bobadilla die einzige Chance zum Anschlusstreffer vergab (74.).

Im Sturmzentrum ließen die Augsburger jedoch die Durchschlagskraft vermissen. Nun muss der FCA auch noch monatelang auf Angreifer Sascha Mölders verzichten. Wie der Verein vor der Partie mitteilte, muss der Stürmer am erneut verletzten linken Sprunggelenk operiert werden.

Stindl als Wegbereiter

Hannover entwickelte Gefahr in erster Linie durch Standardsituationen. So war es kein Wunder, dass die 96-Führung im Anschluss an eine Ecke fiel. Den von Hiroshi Kiyotake hereingeschlagenen Ball verlängerte Lars Stindl, ehe Sané eher unabsichtlich mit dem Hinterkopf traf. Stindl war auch am zweiten Treffer beteiligt. Der Kapitän holte den Strafstoß heraus, den Joselu sicher verwandelte.

Für Sané war der Führungstreffer ein schöner Einstand, denn der 24 Jahre alte Verteidiger absolvierte nach dem Ende seiner Verbannung in die zweite Mannschaft den ersten Einsatz in der Startelf der Profis. In der zuletzt extrem anfälligen 96-Defensive spielte Sané für den am Rücken verletzten und zuletzt in Bremen schwachen Christian Schulz. Er zeigte dabei eine gute Leistung.

"Kind muss weg"-Rufe

Einige 96-Fans vertrieben sich die Zeit in der an Höhepunkten armen Partie damit, gegen den Klubchef zu wettern. "Kind muss weg!", riefen sie. Diese Minderheit, der Martin Kinds Vereinspolitik missfällt, wurde jedoch bei jedem der Störversuche ausgepfiffen.

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