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Abstiegskampf in der Bundesliga: Die halbe Liga zittert

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Das große Zittern  

Die halbe Liga kämpft gegen den Abstieg

16.12.2014, 11:25 Uhr | sid

Abstiegskampf in der Bundesliga: Die halbe Liga zittert. VfB-Torjäger Timo Werner (li.) wird von Hamburgs Dennis Diekmeier unter Druck gesetzt. (Quelle: imago/Baering)

VfB-Torjäger Timo Werner (li.) wird von Hamburgs Dennis Diekmeier unter Druck gesetzt. (Quelle: Baering/imago)

Das große Zittern beginnt auf Platz zehn: Der Abstiegskampf der Bundesliga zieht kurz vor dem Ende der Hinrunde außergewöhnlich große Kreise. Nur fünf Punkte trennen den SC Paderborn vom Bundesliga-Schlusslicht VfB Stuttgart. Mit Borussia Dortmund, Werder Bremen und dem Hamburger SV schweben weitere Liga-Schwergewichte in akuter Gefahr. Punkte sind im Jahresendspurt Pflicht - egal wie.

"Wir müssen uns auf die aggressive Spielweise des HSV einstellen", sagte Huub Stevens, der mit Stuttgart die schlechteste Ausgangsposition aller Abstiegskandidaten hat. Schon am Dienstag (ab 19.45 Uhr im t-online.de Live-Ticker) setzen die Schwaben alles daran, beim Auswärtsspiel in Hamburg die "Rote Laterne" endlich abzugeben - und den leichten Aufwärtstrend des direkten Konkurrenten zu stoppen.

Hamburg-Trainer Joe Zinnbauer will sich jedoch mit dem Bundesliga-Dino ein kleines Polster auf die Gefahrenzone verschaffen. "Es wird für beide Vereine ein Sechs-Punkte-Spiel", sagte der 44-Jährige, "ich habe ein gutes Gefühl." Vor dem Kellerduell erhielt Zinnbauers Trainerteam eine kurzzeitige Verstärkung, denn der frühere HSV-Torjäger Ruud van Nistelrooy absolviert ein dreitägiges Praktikum an der Elbe. "Natürlich fiebere ich mit", sagte der ehemalige Weltstar.

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"Man sieht bei Dortmund, wie schnell es gehen kann"

Sowohl der HSV als auch der VfB waren mit deutlich größeren Erwartungen in die Saison gestartet und hatten lange Probleme, den Abstiegskampf anzunehmen. "Man erwartet nicht, dass zwei so große Vereine nach unten rutschen. Aber man sieht auch bei Dortmund, wie schnell es gehen kann und wie schwer es ist, da unten wieder rauszukommen", sagte Stevens, der schon mit dem HSV 2007 und dem VfB in der vergangenen Saison knifflige Situationen überstand. Doch selbst der "Knurrer aus Kerkrade" hat kein ultimatives Erfolgsrezept für das Überleben in der Beletage des deutschen Fußballs: "Da brauchst du auch mal ein bisschen Glück."

Genau dies scheint Dortmund, der eigentlichen Nummer zwei im deutschen Vereinsfußball, völlig abhanden gekommen zu sein. Der BVB wollte den großen FC Bayern herausfordern, muss als Tabellen-16. nun aber erstmal Klubs wie den SC Freiburg oder den SC Paderborn überholen. "Wir sind uns unserer Situation maximal bewusst", sagte Meistertrainer Jürgen Klopp zwar. Doch seit Wochen passen Anspruch und Wirklichkeit nicht mehr zusammen. Am Mittwoch, im Aufeinandertreffen mit dem Champions-League-Kandidaten VfL Wolfsburg (ab 19.45 Uhr im t-online.de Live-Ticker), braucht der BVB dringend den fünften Saisonsieg.

Skripnik: "Sechs Punkte wären perfekt"

Etwas ruhiger als im Ruhrpott geht es noch an der Weser zu, obwohl Werder Bremen noch schlechter platziert ist als die Schwarz-Gelben. Doch den Verantwortlichen war von Anfang an klar, dass sie vor einer schwierigen Saison stehen. Zudem zeigt der Trend unter dem neuen Trainer Viktor Skripnik mit zehn Punkten aus sechs Spielen nach oben. Damit er die Weihnachtsgans mit weniger Sorgen genießen kann, wünscht sich der Ukrainer aus den Spielen bei Borussia Mönchengladbach und am Samstag gegen Dortmund noch einige Punkte: "Sechs wären perfekt, vier sehr gut", sagte Skripnik, der Werder mit seiner sachlichen Art gut tut.

Entspannter als der Werder-Coach gehen wohl nur André Breitenreiter und Christian Streich das stressige Rennen um Punkte für den Klassenerhalt an. Der SC Paderborn und der SC Freiburg galten schon vor Saisonbeginn als Top-Kandidaten auf den Abstieg - und fühlen sich in der Rolle der Underdogs ziemlich wohl. "Wir haben nicht das Gefühl, dass wir nicht mithalten können. Wir sind nicht abgeschlagen und fighten weiter", sagte Streich vor der wohl unlösbaren Aufgabe bei Bayern München.

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