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Formel 1: Ecclestones Motorenvision nimmt konkrete Formen an

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1000 PS und günstiger  

Ecclestones Motorenvision nimmt konkrete Formen an

20.12.2014, 16:42 Uhr | t-online.de

Formel 1: Ecclestones Motorenvision nimmt konkrete Formen an. Formel-1-Auto von Red Bull (Quelle: imago/HochZwei)

Mit veränderten Motoren könnten Red Bull und Co. die Lücke zu Mercedes wieder verkürzen. (Quelle: HochZwei/imago)

Am Ende hatte sich Bernie Ecclestone einmal mehr durchgesetzt. Zu teuer und vor allem zu leise seien die V6-Turbo-Hybrid-Motoren, die seit der vergangenen Saison im Einsatz sind. Deshalb bemüht sich der mächtige Formel-1-Boss um eine Weiterentwicklung der Triebwerke, die in der V6-Version zumindest bis 2020 eingesetzt werden. Nach einer Sitzung der Formel-1-Stategiegruppe steht laut "auto, motor, sport" fest, dass die bestehenden Motoren zur Saison 2016 im Rahmen des Reglements umfassend verändert werden.

Mit bis zu 1000 PS sollen Sebastian Vettel und Co. dann unterwegs sein. Davon erhofft sich Ecclestone wesentlich mehr Sound, den der Promoter in diesem Jahr so sehr vermisste. "Wir brauchen endlich wieder mehr Fans, lautere Boliden und offenere Rennen“, wurde er unter der Woche im Schweizer "Blick" zitiert. Die Dominanz von Mercedes in der Saison wirkte auf die Zuschauer als Spannungskiller. Mit den veränderten Aggregaten soll mehr Spannung erzeugt werden.

Gleichzeitig sollen die Motoren deutlich günstiger werden, um die kleineren Team wettbewerbsfähiger zu machen. Das könnte über die Standardisierung von Motorenteilen realisiert werden. Konkrete Ergebnisse liegen bislang nicht vor, diese soll eine Expertengruppe bis Ende Januar liefern.

Formel 1 in einer Sackgasse

Mit der Einführung der aktuellen Motoren hatte sich die Formel 1 in eine Sackgasse manövriert. Beispiel Kosten: Laut Red-Bull-Teamchef Christian Horner haben die Hersteller in die Entwicklung insgesamt über eine Milliarde Euro investiert. Die explodierenden Kosten werden an die kleinen Teams weitergeleitet, die wesentlich mehr für die Motoren bezahlen müssen als vorher. Ein teures Spiel, das sich Marussia und Caterham schon nicht mehr leisten konnten und pleite gingen.

Das derzeitige Motoren-Konzept ist aber nicht nur teuer, sondern auch komplex. Selbst erfahrene Hersteller wie Ferrari und Renault sind an der Technik gescheitert. Und Honda, im nächsten Jahr Motoren-Partner von McLaren, erlebt gerade sein blaues Wunder: Die ersten Tests nach dem Saisonfinale in Abu Dhabi gingen völlig in die Hose.

Zudem können Red Bull (mit Renault-Antrieb), Ferrari und Co. den Rückstand - wenn sie es denn überhaupt können - auf Überflieger Mercedes kaum aufholen, da die Weiterentwicklung des Motors aus Reglementgründen nur eingeschränkt möglich ist. Das heißt: Die Silberpfeile werden wohl, wenn sich keine Mehrheit für ein neues Motorenkonzept findet, auf Jahre dominieren.

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