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Schwimmen - Zweifel an Phelps Läuterung bleiben: "Wir werden sehen"

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Zweifel an Phelps Läuterung bleiben: "Wir werden sehen"

21.12.2014, 11:16 Uhr | dpa

Schwimmen - Zweifel an Phelps Läuterung bleiben: "Wir werden sehen". Michael Phelps gibt sich geläutert und gelobgt Besserung.

Michael Phelps gibt sich geläutert und gelobgt Besserung. Foto: Dave Hunt. (Quelle: dpa)

Baltimore (dpa) - Er verließ den Gerichtssaal als freier Mann, doch das Image von Schwimm-Star Michael Phelps hat etliche Kratzer bekommen.

"Michael Phelps ein veränderter Mann? Wir werden sehen", äußerte die Tageszeitung "USA Today" Zweifel an einer Läuterung des Rekord-Olympiasiegers. Richter Nathan Braverman hatte Phelps nach dem Urteil unmissverständlich gewarnt: "Wenn Sie die Botschaft jetzt nicht verstanden oder sie vergessen haben, gibt es nur eine Option - Gefängnis", sagte er in Baltimore. 

Es war nicht die erste Verfehlung von Phelps. Schon zum zweiten Mal in seiner Karriere stand er wegen Trunkenheit am Steuer vor Gericht - und kam erneut glimpflich davon. Das Bezirksgericht in seiner Heimatstadt Baltimore verurteilte ihn zu einer Gefängnisstrafe von einem Jahr, die jedoch ausgesetzt wurde. Der 18-malige Olympiasieger wurde mit anderthalb Jahren auf Bewährung belegt. Der 29-Jährige war am 30. September in Baltimore nicht nur alkoholisiert, sondern auch mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen

Bereits vor zehn Jahren hatte ein Gericht den Amerikaner wegen einer Alkoholfahrt zu einer Bewährungsstrafe von 18 Monaten verurteilt. Phelps gilt somit als Wiederholungstäter - und niemand weiß, ob er nicht noch öfter betrunken Auto fuhr, aber nur nicht erwischt wurde. Im Februar 2009 tauchte zudem ein Foto auf, das ihn auf einer Studentenparty mit einer Wasserpfeife zeigte.

Nach jedem Vorfall gab sich Phelps reumütig - so auch diesmal. "Was ich getan habe, war falsch, ein großer Fehler", betonte er. Doch die Frage lautet: Wer glaubt ihm diese Worte noch? Phelps könne sich glücklich schätzen, niemanden getötet zu haben, nicht vom US-Schwimm-Verband auf Lebenszeit gesperrt worden zu sein und somit noch die Möglichkeit zu haben, die USA bei den Olympischen Sommerspielen 2016 in Rio repräsentieren zu können, bemerkte "USA Today".

Allerdings ist derzeit nicht klar, wie es sportlich überhaupt mit Phelps weitergeht. Bis zum 6. März muss er seine vom US-Schwimm-Verband verhängte sechsmonatige Sperre absitzen. Da er aus dem Kader für die Weltmeisterschaften im August in Kasan ausgeschlossen wurde, suchen Trainer Bob Bowman und er nach anderen internationalen Wettkämpfen, um ein Jahr vor den Spielen die Form zu testen. "Wir werden uns alles im März anschauen und dann entscheiden", meinte Bowman.

Möglich wäre ein Comeback Mitte April beim Grand-Prix-Meeting in Arizona. Hier hatte Phelps nach seinem Rücktritt vom Rücktritt in diesem Jahr seinen ersten Wettkampf bestritten. Seit einigen Wochen trainiert er wieder bei Bowman. Zugleich besucht Phelps eine Gruppe anonymer Alkoholiker und setzt seine Therapie fort.

"Ich habe jetzt die Hilfsmittel, um dies hinter mir zu lassen und nach vorne zu schauen. Ich freue mich auf eine bessere Zukunft", meinte er. Sein Anwalt hob hervor, dass sich Phelps unmittelbar nach der Alkoholfahrt einer sechswöchigen Entzugstherapie unterzogen habe. Ein Schreiben des behandelnden Arztes bestätigte, dass er kooperativ gewesen sei.

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