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Hoffnung für Vettel und Ferrari  

Regelpanne ermöglicht Formel-1-Wettrüsten

04.01.2015, 16:36 Uhr | t-online.de

Regelpanne ermöglicht Formel-1-Wettrüsten. Ferrari hat 2015 die Möglichkeit, auch während der Saison seinen Motor nachzubessern. (Quelle: xpb)

Ferrari hat 2015 die Möglichkeit, auch während der Saison seinen Motor nachzubessern. (Quelle: xpb)

Die Formel-1-Teams dürfen ihre Motoren 2015 auch während der Saison nachbessern. Dies ermöglicht ein Schlupfloch im Reglement des Automobilweltverbands FIA. Ferrari und Renault dürften sich darüber freuen, denn beide Motorenhersteller wünschten sich in der vergangenen Saison eine Lockerung des Verbots, um den Rückstand auf Mercedes zu verringern. Damit ist einem Wettrüsten Tür und Tor geöffnet.

McLaren mit seinem neuen Partner Honda schaut dagegen in die Röhre. Denn als neuer Motorenhersteller müssen die Japaner ihren Motor bereits vor Saisonbeginn bei der FIA einreichen und dürfen ihn dann nicht mehr verbessern.

Abnahmedatum im Regelwerk fehlt

2014 mussten die Motoren vor dem ersten Rennen in Australien von der FIA abgenommen werden und durften dann nur noch hinsichtlich Zuverlässigkeit, Kosten und Sicherheit nachgebessert werden, jedoch nicht hinsichtlich der Leistung. Für die kommende Saison fehlt allerdings ein Abnahmedatum im Reglement - ein Versäumnis der FIA. "Es war stets vorgesehen, aber nicht ausdrücklich in den Regeln niedergeschrieben, dass die Hersteller ihre Veränderungen im Rahmen der vorgegebenen Regeln vornehmen und ihren 2015er-Motor zum ersten Rennen einreichen müssen. Wenn man sich das Regelwerk durchliest, ist davon leider keine Rede", erklärte ein Sprecher der FIA "autosport.com".

In Gesprächen vor Weihnachten akzeptierte die FIA, dass es kein Abnahmedatum für die Motoren gibt. Damit dürfen die Teams ihre Antriebseinheiten zu jedem Zeitpunkt der Saison 2015 weiterentwickeln und neue Teile integrieren - bis zum einem Maximalwert, der 48 Prozent des Motors entspricht.

Honda darf nicht weiterentwickeln

Mercedes könnte seinen Vorsprung nun schneller einbüßen, als angenommen. "Der Motor hat den größten Anteil am Vorsprung von Mercedes, und das wird noch ein paar Jahre so bleiben, bis alle anderen bei der Entwicklung aufgeholt haben", zitiert "speedweek.com" McLaren-Teamchef Eric Boullier. "Wenn wir das Motorenreglement lockern (was nun eingetreten ist, Anmerkung der Redaktion), wird man sehen, wie einige Teams aufholen." Bei Mercedes bleibt man dennoch gelassen. "Wir können ja auch entwickeln", so Motorsport-Chef Toto Wolff.

Honda hat diese Möglichkeit nicht. Denn da die bereits existierenden Hersteller (Ferrari, Renault, Mercedes) 2014 verpflichtet waren, ihre Antriebseinheiten bis zum 28. Februar zu fertigzustellen, wäre es "nur fair und angemessen", wenn ein neuer Hersteller seine Antriebseinheit bis zum 28. Februar 2015 abnehmen lassen muss, heißt es in einer Nachricht von FIA-Rennleiter Charlie Whiting, die "autosport.com" vorliegt. "Deshalb sehen wir dies als eine Voraussetzung für einen neuen Antriebshersteller an." Damit entstünde McLaren-Honda ein klarer Nachteil. Ob sich Honda wirklich an die Ansage Whitings halten wird und muss, bleibt abzuwarten. Denn ein Datum, bis wann Honda seinen Motor zur Abnahme einreichen muss, fehlt im Regelwerk ebenfalls.

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