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Rallye Dakar 2015: Tod von Michal Hernik wirft Rätsel auf

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66. Todesopfer der Geschichte  

Polnischer Motorrad-Pilot stirbt bei Rallye Dakar

07.01.2015, 11:43 Uhr | sid, dpa

Rallye Dakar 2015: Tod von Michal Hernik wirft Rätsel auf. Der polnische Motorrad-Pilot Michal Hernik - hier auf seiner KTM - ist bei der 36. Auflage der Rallye Dakar gestorben. (Quelle: dpa)

Der polnische Motorrad-Pilot Michal Hernik - hier auf seiner KTM - ist bei der 36. Auflage der Rallye Dakar gestorben. (Quelle: dpa)

Die 36. Auflage der Rallye Dakar hat ihr erstes Todesopfer gefordert. Am Dienstag wurde der polnische Motorrad-Pilot Michal Hernik nach Angaben der Organisatoren bei Kilometer 206 der Etappe von San Juan nach Chilecito leblos aufgefunden. Die Todesumstände sind noch unklar, ein Unfall sei dem ersten Anschein nach aber auszuschließen. Der KTM-Pilot, der zum ersten Mal an der Rallye Dakar teilnahm, ist das insgesamt 66. Todesopfer der Langstreckenrallye.

Ein Rettungshubschrauber hatte sich auf die Suche nach Hernik gemacht. Der Notarzt konnte aber nur noch den Tod des 39-jährigen Polen feststellen, der rund 300 Meter abseits der Strecke ohne Helm aufgefunden wurde. Renndirektor Etienne Lavigne sagte, sein Motorrad sei unbeschädigt gewesen.

Terranova holt Tagessieg

Bevor der tragische Zwischenfall bekannt wurde, hatte der Argentinier Orlando Terranova dem deutschen Mini-Team am dritten Tag der Rallye Dakar den dritten Sieg beschert. Terranova absolvierte die 284 Kilometer lange Wertungsprüfung in 2:57:28 Stunden und war damit knapp zwei Minuten schneller als Giniel de Villiers mit Beifahrer Dirk von Zitzewitz (+ 1:54).

Von Zitzewitz: "Prüfung viel härter als erwartet"

Das südafrikanisch-deutsche Duo zeigte im Toyota Hilux erneut eine starke Leistung und verkürzte den Rückstand auf Spitzenreiter Nasser Al-Attiyah (Katar) auf 5:18 Minuten. Al-Attiyah landete mit 4:18 Minuten Rückstand auf Terranova im Mini All4 Racing auf dem fünften Rang.

Dabei hatten de Villiers/von Zitzewitz am Fuße der Anden noch wertvolle Zeit eingebüßt. Sie mussten nach etwa 80 Kilometern mit einem Reifenschaden anhalten und das Rad wechseln - und verloren dabei etwa eineinhalb Minuten. Auch die Navigatoren durften sich an einigen Stellen an verwirrenden Wegpunkten beweisen - von Zitzewitz machte so den verloren Boden wieder gut.

"Die Prüfung heute war viel härter als erwartet", sagte von Zitzewitz, "die Navigation war heute in den Flussbetten knifflig, aber wir haben den Weg anders als unsere Konkurrenz ganz gut gefunden. Giniel hat heute darüber hinaus super in den Rhythmus gefunden und auch beim Auto hat alles gepasst. Wir hatten zwar kurz vor dem Ende einen kleinen Schreckmoment, als wir einen harten Schlag erwischt haben und das Auto auf der Nase gelandet ist. Dennoch - heute hat alles gepasst."

Nun warten die Anden

In der Motorradwertung ging der Sieg an den Österreicher Matthias Walkner, der die 220 Kilometer auf seiner KTM in 2:34:28 Stunden bewältigte. Gesamtführender ist der Spanier Joan Barreda (Honda). Die vierte Etappe führt den Dakar-Tross am Mittwoch über die Anden. Auf dem insgesamt 909 Kilometer langen Teilstück passieren die Fahrer die Grenze zu Chile, ehe auf dem Weg ins Ziel nach Copiapo eine 315 Kilometer Wertungsprüfung auf dem Programm steht.

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