Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport >

Der Bundesliga der Ringer droht das Aus

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Klubs rebellieren gegen Statuten  

Der Bundesliga der Ringer droht das Aus

18.01.2015, 14:43 Uhr | sid

Der Bundesliga der Ringer droht das Aus. Victor Ciobanu (re.) nimmt Ismail Baygus in der Ringer-Bundesliga in die Zange. (Quelle: imago/Eibner)

Victor Ciobanu (re.) nimmt Ismail Baygus in der Ringer-Bundesliga in die Zange. (Quelle: Eibner/imago)

Mitten in der Endphase des Titelrennens sind die Bundesligisten auf Konfrontationskurs mit dem Deutschen Ringer-Bund (DRB) gegangen. Der Eliteklasse in ihrer jetzigen Form droht das Aus, der DRB will hart bleiben. "Ein Verband darf sich nicht erpressen lassen", sagte DRB-Präsident Manfred Werner mit Blick auf die "Rebellion" der Klubs vom Wochenende.

12 der 13 Bundesligisten haben ihre Meldung für die kommende Saison nur unter Vorbehalt abgegeben - lediglich der dreimalige Meister ASV Mainz gehört nicht zu den "Rebellen". Nur wenn ihre eingereichten Forderungen erfüllt werden, wollen die Klubs weiter in der Bundesliga ringen. Die Vereine fordern unter anderem Mitspracherecht und Mitbestimmung bei Strukturfragen, Gewichtsklassen oder dem Einsatz von Ausländern.

"Wir bedauern, dass die Vereine diesen Weg der Auseinandersetzung suchen. Wir haben den Vereinen vielfach vor Ablauf der Meldefrist die Hand gereicht und Gespräche angeboten", äußerte Werner: "Wir können und werden uns jedoch aufgrund unserer Verantwortung für die gesamte Sportstruktur, insbesondere die Nachwuchsentwicklung, zu keiner Zustimmung zu Statutenänderungen nötigen lassen, die einseitig von einer kleinen Zahl von Vereinen mit Blick auf die eigenen Vereinsinteressen formuliert wurden. Wir sind gewählte Vertreter aller Ringer in Deutschland."

Notfalls mit den Zweitligisten

Der DRB kündigte an, zur Not auch ohne die rebellierenden Klubs einen "Ligenbetrieb mit rund 30 Vereinen" zu garantieren. Neben Mainz sollen dann die jetzigen Zweitligisten die Eliteklasse bilden. Die Rebellen drohen auf der anderen Seite mit einer Liga in Eigenregie.

Werner hat zwar kein Verständnis für den Vorstoß der Klubs und glaubt auch nicht an deren Geschlossenheit, "dennoch lassen wir die Tür offen". Nach seiner Aussage müssen die Klubs aber auf den Verband zukommen, um doch noch eine Einigung zu erzielen.

Der DRB machte allerdings klar, dass sich die Klubs seiner Meinung nach verrannt haben. So könne eine Vielzahl der geforderten Änderungen nur durch die Bundesdelegiertenversammlung beschlossen werden. Werner warf den Klubs zudem vor, dass sie in der Vergangenheit die Möglichkeit zur Mitsprache und zum Dialog in den eigens dafür vorgesehenen Gremien nicht genutzt hätten. Aufgrund dieser Passivität sei der Vorstoß um so erstaunlicher.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Die besten Videos des Jahres 2016 
Passant entlarvt angeblichen Beinamputierten

Misstrauisch werden die vermeintlichen Beinstümpfe befühlt. Video

Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal