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Stuttgart - Gladbach: VfB verliert nächstes Heimspiel

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Spielbericht  

Neues Jahr, alter Heimfluch: Stuttgart unterliegt Gladbach

31.01.2015, 17:28 Uhr | sid

Stuttgart - Gladbach: VfB verliert nächstes Heimspiel . VfB-Stürmer Martin Harnik (re.) im Kopfballduell mit Gladbachs Granit Xhaka. (Quelle: dpa)

VfB-Stürmer Martin Harnik (re.) im Kopfballduell mit Gladbachs Granit Xhaka. (Quelle: dpa)

Neues Jahr, alter Heimfluch: Der VfB Stuttgart hat auch im ersten Spiel im Jahr 2015 seine Negativserie vor eigenem Publikum nicht beenden können und den Auftakt in die Rückrunde gründlich verpatzt. Nach einer über weite Strecken enttäuschenden Leistung verloren die Schwaben 0:1 (0:0) gegen Champions-League-Anwärter Borussia Mönchengladbach und warten nun seit 126 Tagen auf einen Heimsieg.

Zuletzt hatte der VfB am 27. September vergangenen Jahres vor heimischer Kulisse gewonnen (1:0 gegen Hannover 96). Während die offensiv ideenlosen Stuttgarter im Tabellenkeller feststecken, sammelte die Borussia wichtige Zähler im Rennen um die internationalen Plätze. Nach einer torlosen ersten Halbzeit erzielte Patrick Herrmann (71. Minute) den Treffer für die Gäste, die ihren ersten Auswärtserfolg nach zuvor fünf Partien ohne Sieg feierten.

Gladbach von Beginn an aktiver

46.200 Zuschauer in Stuttgart sahen eine Partie auf mäßigem Niveau. Mönchengladbach war von Beginn an die aktivere Mannschaft - und hatte schon früh die ersten Torchancen. Nach einem Eckstoß des auffälligen Max Kruse köpfte Innenverteidiger Martin Stranzl (2.) über das Tor, nur 60 Sekunden später scheiterte der Österreicher mit einer Direktabnahme am glänzend reagierenden VfB-Torhüter Sven Ulreich.

Nach nur zehn Minuten hatte die Borussia bereits fünf Ecken und weitere gute Möglichkeiten durch Fabian Johnson (9.) und Tony Jantschke (10.).

Gentner ans Aluminium

Die Hausherren agierten gerade in der Anfangsphase viel zu passiv und kamen kaum in die Zweikämpfe, VfB-Coach Huub Stevens erhob sich schon früh von seiner Trainerbank und gab lautstarke Anweisungen - zunächst aber ohne Wirkung. Der VfB kam kaum über die Mittellinie.

Erst in der Folge kamen die Hausherren besser ins Spiel, Florian Klein (18.) fand mit seiner Flanke aber keinen Abnehmer, ein abgefälschter Schuss von Kapitän Christian Gentner (29.) prallte auf die Latte, und auch Timo Werner (35.) konnte Yann Sommer im Tor der Gäste nicht überwinden.

Niedermeier scheitert aus kürzester Distanz

In der zweiten Halbzeit verflachte die Partie zunehmend, die besten Möglichkeiten vergab VfB-Innenverteidiger Georg Niedermeier (52./90.+1). Bei seiner Chance kurz vor dem Ende traf er aus rund drei Metern nur die Latte. Vedad Ibisevic (84.) besaß per Kopf ebenfalls noch eine hochkarätige Chance.

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